Fachinformatiker/in für Daten- und Prozessanalyse (DPA).
Du analysierst Datenquellen und Geschäftsprozesse und bereitest daraus Entscheidungsgrundlagen auf. Eine der seit 2020 neuen Fachrichtungen.
Stand:
3 Jahre
Dauer
ca. 1.000–1.360 € im Monat
Vergütung
IHK
Abschluss
Auf dieser Seite
- Typische Aufgaben und Tätigkeiten
- Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen
- Wie läuft die Ausbildung ab?
- Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan
- Betriebliche Ausbildungsinhalte
- Gehalt in der Ausbildung
- Spezialisierung und Einsatzgebiete
- Technologien und Werkzeuge
- Karriere und Perspektiven
- Auch als Umschulung möglich
- Nächster Schritt
- Offizielle Quellen
Als Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse analysierst du Daten aus verschiedenen Quellen und unterstützt damit die Verbesserung digitaler Geschäftsprozesse. Du identifizierst relevante Datenquellen, prüfst deren Qualität und bereitest die Daten für weitere Analysen auf. Schwerpunkt der Fachrichtung sind Arbeits- und Geschäftsprozesse, Datenquellen, Datenqualität, Prozessoptimierung und Datenschutz. Werkzeuge des maschinellen Lernens können dabei eine Rolle spielen, sind aber kein Selbstzweck: Maßgeblich bleiben betrieblicher Nutzen, Datenqualität, Datenschutz und Datensicherheit.
Je nach Betrieb erfasst du Daten, bewertest deren Qualität hinsichtlich Plausibilität, Vollständigkeit und Validität und wirkst an Konzepten zur sicheren Datenhaltung mit. Du erkennst Muster, leitest Verbesserungsvorschläge ab, visualisierst Analyseergebnisse und berätst Fachabteilungen. Analytisches Denken und ein Verständnis für betriebliche Zusammenhänge sind dabei genauso wichtig wie technisches Know-how und Kommunikation.
Der Unterschied zur Fachrichtung “Anwendungsentwicklung”
Typische Aufgaben und Tätigkeiten
Im Berufsalltag eines Fachinformatikers für Daten- und Prozessanalyse stehen verschiedene konkrete Aufgaben im Mittelpunkt. Ein wichtiger Teil deiner Arbeit ist die Analyse von betriebs- und produktionswirtschaftlichen Geschäftsprozessen. Du untersuchst, wie verschiedene Prozesse im Unternehmen zusammenwirken und dokumentierst die Abläufe in detaillierten Prozessdarstellungen.
Die Identifikation und Klassifizierung von Daten aus unterschiedlichen Quellen bildet einen weiteren Schwerpunkt. Du prüfst die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Datennutzung und stellst die technischen Voraussetzungen für die Datenübernahme sicher. Dabei achtest du besonders auf die Qualität der Daten und bewertest sie nach Kriterien wie Plausibilität, Vollständigkeit und Validität.
Ein großer Teil deiner Arbeit besteht aus der Analyse der gesammelten Daten. Du wendest analytische und statistische Verfahren an und nutzt Werkzeuge zur Mustererkennung. Mit mathematischen Vorhersagemodellen entwickelst du Prognosen und leitest daraus Optimierungsvorschläge für Geschäftsprozesse ab. Die Ergebnisse bereitest du zielgruppengerecht auf und visualisierst sie.
Der Einsatz von Werkzeugen des maschinellen Lernens kann dazugehören. Du wählst geeignete Werkzeuge aus, bereitest Daten vor und prüfst Ergebnisse kritisch. Dabei berücksichtigst du Datenschutz, Datensicherheit, Wirtschaftlichkeit und die Grenzen der jeweiligen Methode.
Datenschutz und Datensicherheit nehmen in deiner Arbeit eine wichtige Rolle ein. Du entwickelst Benutzer-, Zugriffs- und Datenhaltungskonzepte unter Berücksichtigung verschiedener Datenklassifizierungen. Dabei arbeitest du eng mit Datenschutzbeauftragten zusammen und setzt Verschlüsselungsverfahren ein.
In der Projektarbeit präsentierst du deine Analyseergebnisse und berätst Fachabteilungen bei der Prozessoptimierung. Du entwickelst Kennzahlen für das Monitoring und begleitest die Umsetzung deiner Verbesserungsvorschläge. Die Dokumentation deiner Arbeit und die Erstellung von Auswertungsberichten gehören ebenfalls zu deinen Aufgaben.
Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen
Rechtlich ist für die Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen viele Betriebe aber überwiegend Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Abschluss oder (Fach-)Abitur ein. Deine Chancen hängen dabei nicht nur von Noten ab, sondern auch von deinem Interesse an IT und einem überzeugenden Auftritt im Vorstellungsgespräch.
Fachlich helfen dir vor allem analytisches und strukturiertes Denken, Freude am Umgang mit Daten und Zahlen sowie ein Gespür für betriebliche Abläufe. Grundkenntnisse in Mathematik und Statistik erleichtern dir das Verständnis vieler Verfahren, und Englisch begegnet dir laufend in Werkzeugen, Dokumentationen und Fachbegriffen. Erste Erfahrung mit Auswertungen, Tabellen oder einfachen Skripten ist kein Muss, wird aber gern gesehen.
Genauso wichtig sind überfachliche Fähigkeiten: Du arbeitest im Team, stimmst dich mit Fachbereichen ab und musst deine Analyseergebnisse verständlich erklären und aufbereiten. Wer neugierig bleibt, sorgfältig arbeitet und bereit ist, kontinuierlich dazuzulernen, ist in diesem Beruf gut aufgehoben.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse dauert in der Regel drei Jahre und läuft dual ab: Du lernst parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb sammelst du praktische Erfahrung an realen Daten- und Prozessaufgaben, in der Berufsschule bekommst du die theoretischen Grundlagen entlang der Lernfelder.
Die Abschlussprüfung ist in zwei zeitlich getrennte Teile gestreckt. Der erste Teil der Abschlussprüfung (AP1) findet nach etwa 18 Monaten statt und fließt bereits in die Endnote ein. Der zweite Teil (AP2) steht am Ende der Ausbildung und besteht aus mehreren schriftlichen Prüfungsbereichen sowie einer betrieblichen Projektarbeit mit Dokumentation und Fachgespräch.
In der Projektarbeit setzt du eigenständig eine Aufgabe aus deinem Betrieb um und dokumentierst dein Vorgehen. Genau hier zeigt sich, ob du Anforderungen verstehst, Analyseentscheidungen begründen und aus Daten nachvollziehbare Ergebnisse ableiten kannst. Wie du dich gezielt darauf vorbereitest, findest du in der Prüfungsvorbereitung Fachinformatiker.
Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan
Der schulische Teil deiner Ausbildung orientiert sich am Rahmenlehrplan und ist in verschiedene Lernfelder aufgeteilt. Die ersten Lernfelder bilden eine gemeinsame Grundlage für die Fachrichtungen und vermitteln dir wichtige Grundlagen:
| Lernfeld | Inhalt | Dauer (Stunden) |
|---|---|---|
| 1 | Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben | 40 |
| 2 | Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten | 80 |
| 3 | Clients in Netzwerke einbinden | 80 |
| 4 | Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen | 40 |
| 5 | Software zur Verwaltung von Daten anpassen | 80 |
| 6 | Serviceanfragen bearbeiten | 40 |
| 7 | Cyber-physische Systeme ergänzen | 80 |
| 8 | Daten systemübergreifend bereitstellen | 80 |
| 9 | Netzwerke und Dienste bereitstellen | 80 |
Für die Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse sind zusätzlich drei spezielle Lernfelder vorgesehen:
| Lernfeld | Inhalt | Dauer (Stunden) |
|---|---|---|
| 10c | Werkzeuge des maschinellen Lernens einsetzen | 80 |
| 11c | Prozesse analysieren und gestalten | 80 |
| 12c | Kundenspezifische Prozess- und Datenanalyse durchführen | 120 |
In diesen fachrichtungsspezifischen Lernfeldern konzentrierst du dich auf die Analyse und Optimierung von Daten und Prozessen. Du lernst, wie Werkzeuge des maschinellen Lernens zur Problemlösung eingesetzt und Ergebnisse bewertet werden können. Die Analyse von Prozessen und die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle sind weitere wichtige Themen. Im letzten Lernfeld steht kundenspezifische Prozess- und Datenanalyse im Mittelpunkt, oft über projektartige Aufgaben.
Der Unterricht findet in der Berufsschule statt und wird je nach Schule durch praktische Übungen, Laborphasen oder Projektarbeiten ergänzt. Die angegebenen Stunden sind Zeitrichtwerte aus dem Rahmenlehrplan und verteilen sich über die gesamte Ausbildungszeit. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verknüpfung von theoretischem Wissen mit praktischen Anwendungen aus der Datenanalyse und Prozessoptimierung.
Betriebliche Ausbildungsinhalte
Die praktische Ausbildung im Betrieb folgt dem Ausbildungsrahmenplan. Dieser teilt sich in fachrichtungsübergreifende und fachrichtungsspezifische Inhalte auf. Für den Zeitraum der ersten 18 Monate nennt der Ausbildungsrahmenplan vor allem gemeinsame Grundlagen:
| Berufsprofilgebende Fertigkeiten | Zeitrahmen (Wochen) |
|---|---|
| Planen und Durchführen von Arbeitsaufgaben | 12 |
| Informieren und Beraten von Kunden | 3 |
| Beurteilen von IT-Systemen | 10 |
| Entwickeln und Betreuen von IT-Lösungen | 5 |
| Durchführen von Qualitätssicherung | 4 |
| Umsetzen von IT-Sicherheit und Datenschutz | 6 |
| Programmieren von Softwarelösungen | 5 |
Für die Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse sind folgende spezifische Inhalte vorgesehen:
| Fachrichtungsspezifische Fertigkeiten | Zeitrahmen (Wochen) |
|---|---|
| Analysieren von Arbeits- und Geschäftsprozessen | 8 |
| Analysieren von Datenquellen und Bereitstellen von Daten | 10 |
| Nutzen der Daten zur Optimierung von Prozessen | 27 |
| Umsetzen des Datenschutzes und der Schutzziele | 7 |
Diese Inhalte vermitteln dir zentrale Kompetenzen für die Daten- und Prozessanalyse:
- Analyse betriebs- und produktionswirtschaftlicher Geschäftsprozesse
- Identifikation und Klassifizierung von Daten aus heterogenen Quellen
- Prüfung der Datenqualität und Plausibilität
- Anwendung analytischer und statistischer Verfahren
- Nutzung von Werkzeugen zur Mustererkennung
- Implementierung mathematischer Vorhersagemodelle
- Entwicklung von Monitoring-Kennzahlen
- Erstellung von Benutzer- und Zugriffskonzepten
- Implementierung von Datensicherungsmaßnahmen
Integrativ werden während der gesamten Ausbildung auch übergreifende Kompetenzen vermittelt:
- Berufsbildung und Arbeitsrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz
- Umweltschutz
- Vernetztes Zusammenarbeiten mit digitalen Medien
Die zeitlichen Richtwerte stammen aus dem Ausbildungsrahmenplan. Der Betrieb erstellt daraus einen betrieblichen Ausbildungsplan und kann Reihenfolge und Umsetzung an betriebliche Abläufe anpassen, solange die vorgeschriebenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. In vielen Betrieben lernst du an realen Daten-, Prozess- oder Digitalisierungsaufgaben; Umfang und Verantwortung hängen vom Ausbildungsstand und vom betrieblichen Einsatzgebiet ab.
Gehalt in der Ausbildung
Die Ausbildungsvergütung richtet sich vor allem nach Betrieb, Branche, Tarifbindung und Region; die Fachrichtung ändert daran wenig, weil die Ausbildungsverordnung die Vergütung nicht nach Fachrichtung unterscheidet. Laut der BIBB-Erhebung der tariflichen Ausbildungsvergütungen lag die durchschnittliche tarifliche Vergütung für Fachinformatiker (alle Fachrichtungen) im Bereich Industrie und Handel zum Stand Oktober 2025 bei:
| Ausbildungsjahr | Tarifliche Durchschnittsvergütung |
|---|---|
| 1. Jahr | ca. 1.211 Euro |
| 2. Jahr | ca. 1.279 Euro |
| 3. Jahr | ca. 1.356 Euro |
In nicht tarifgebundenen Betrieben kann die tatsächlich gezahlte Vergütung davon abweichen und niedriger liegen, etwa bei kleineren IT-Unternehmen. Sie darf aber die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nicht unterschreiten: Für Ausbildungen mit Beginn 2026 liegt diese bei 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Ausbildungsjahr.
Für das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung ist die Datenbasis dieser jüngeren Fachrichtung noch weniger belastbar als bei Systemintegration und Anwendungsentwicklung; vergleiche deshalb vor allem konkrete Rollen statt nur den Ausbildungsnamen. Die Einordnung im Vergleich zu den anderen Fachrichtungen findest du auf der Pillar-Seite Fachinformatiker Gehalt.
Spezialisierung und Einsatzgebiete
Als Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse werden deine Fertigkeiten in einem Einsatzgebiet vertieft. Die Fachinformatiker-Ausbildungsverordnung nennt fünf Einsatzgebiete; dein Ausbildungsbetrieb legt fest, in welchem Einsatzgebiet die Vermittlung erfolgt. Mit Zustimmung der zuständigen Stelle kann auch ein anderes Einsatzgebiet gewählt werden, wenn dort die gleichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.
Prozessoptimierung
Du analysierst bestehende Arbeits- und Geschäftsprozesse, identifizierst Schwachstellen, wertest Prozessdaten aus und arbeitest an der Umsetzung optimierter Prozesse mit, eng abgestimmt mit den Fachabteilungen.
Prozessmodellierung
Du erfasst und stellst Geschäftsprozesse systematisch dar, erstellst detaillierte Prozessmodelle und visualisierst Arbeitsabläufe als Grundlage für Analysen und digitale Geschäftsmodelle.
Qualitätssicherung
Du entwickelst Konzepte zur kontinuierlichen Qualitätsüberwachung von Daten und Prozessen, definierst Qualitätskriterien, setzt Prüfroutinen um und erstellst Kennzahlensysteme und Qualitätsberichte.
Medienanalyse
Du wertest verschiedene Medienformate und Kommunikationskanäle aus, analysierst Nutzerdaten und Medieninhalte und nutzt dafür statistische Verfahren und Werkzeuge zur automatisierten Auswertung.
Suchdienste
Du arbeitest an Systemen zur gezielten Informationssuche und -aufbereitung, verbesserst die Relevanz von Suchergebnissen und entwickelst Konzepte zur Datenindexierung, bei passender Datenlage auch mit maschinellem Lernen.
Unabhängig vom gewählten Einsatzgebiet erlernst du grundlegende Methoden der Daten- und Prozessanalyse. Das Einsatzgebiet vertieft diese Kompetenzen in einem konkreten betrieblichen Kontext.
Technologien und Werkzeuge
In der Ausbildung zum Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse arbeitest du mit verschiedenen Analyse- und Datenverarbeitungstools. Die konkrete Auswahl richtet sich nach deinem Ausbildungsbetrieb und dem gewählten Einsatzgebiet. Die folgende Übersicht zeigt typische Vertreter, denen du im Berufsalltag begegnest:
Werkzeuge sind dabei nur ein Teil der Ausbildung. Genauso wichtig ist, dass du Prozesse verstehst, die Datenqualität sauber bewertest, Ergebnisse kritisch prüfst und deine Analyseentscheidungen nachvollziehbar dokumentierst.
Karriere und Perspektiven
Nach deiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse sind verschiedene Entwicklungswege möglich. Datenanalyse und Prozessoptimierung werden in vielen Organisationen wichtiger; konkrete Chancen hängen aber von Branche, Region, Datenpraxis, Projekterfahrung und Arbeitsmarktphase ab.
Deine berufliche Weiterentwicklung kannst du durch verschiedene Fortbildungen gezielt vorantreiben. Seit November 2024 ist das IT-Weiterbildungssystem neu geordnet: eingeführt sind geprüfte Berufsspezialisten, etwa in Datenanalyse, IT-Beratung oder Informationssicherheit, sowie der Bachelor Professional in IT. Eine konkrete Master-Professional-Stufe im IT-WBS ist derzeit noch nicht als fertiger Abschluss eingeführt. Für deine Planung zählt deshalb, welche Fortbildungsprüfung deine IHK aktuell anbietet und welche Praxis du parallel nachweisen kannst.
Ein Studium ist mit deiner Ausbildung ebenfalls möglich. Ob und in welchem Umfang Hochschulen Vorleistungen anerkennen, hängt von Hochschule, Studiengang und Anerkennungsverfahren ab. Studiengänge wie Data Science, Business Analytics oder Wirtschaftsinformatik können dein praktisches Wissen durch theoretische Grundlagen in Bereichen wie Statistik, maschinelles Lernen und Prozessmanagement vertiefen.
Mit zunehmender Berufserfahrung kannst du dich in Richtung Data Science oder Business Intelligence entwickeln. Auch eine Karriere als Prozessmanager oder Berater für digitale Transformation ist möglich. In diesen Rollen unterstützt du Unternehmen bei der datengetriebenen Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle.
Gehaltsperspektiven hängen stark von Betrieb, Branche, Datenverantwortung und praktischer Erfahrung ab. Die Einordnung im Vergleich zu den anderen Fachrichtungen findest du auf der Pillar-Seite Fachinformatiker Gehalt.
Auch als Umschulung möglich
Diesen Beruf kannst du auch über eine Umschulung erreichen, meist in rund 24 Monaten statt der regulären drei Jahre. Die IHK-Abschlussprüfung ist identisch mit der der regulären Ausbildung. Je nach Situation ist die Umschulung über einen Bildungsgutschein oder einen Reha-Träger förderbar. Mehr dazu auf der Übersicht IT-Umschulung und der Seite zur Finanzierung.
Nächster Schritt
Wenn du diesen Schwerpunkt mit Softwareentwicklung, Infrastruktur oder kaufmännischen IT-Berufen vergleichen willst, starte bei IT-Berufe oder nutze das Berufsquiz. Für die Prüfungsphase sind AP2 Daten- und Prozessanalyse, Projektarbeit und die Prüfungsvorbereitung Fachinformatiker die passenden nächsten Seiten.
Offizielle Quellen
- Ausbildungsverordnung Fachinformatiker/in
- KMK-Rahmenlehrplan Fachinformatiker/in und IT-System-Elektroniker/in
- BIBB: Neuordnung des IT-Weiterbildungssystems
- BERUFENET: Fachinformatiker/in Daten- und Prozessanalyse
- BIBB Berufesuche: Fachinformatiker/in Daten- und Prozessanalyse
- Bekanntmachung zur Mindestausbildungsvergütung 2026
Häufige Fragen.
Passt der Beruf zu dir?
Das Berufsquiz gleicht deine Interessen mit den IT-Ausbildungsberufen ab und schlägt dir passende Richtungen vor.
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