IT-System-Elektroniker/in.
Du planst, installierst und wartest IT-Systeme und deren Infrastruktur, mit besonderem Schwerpunkt auf der sicheren Anbindung an die Stromversorgung.
Stand:
3 Jahre
Dauer
ca. 1.000–1.380 € im Monat
Vergütung
IHK
Abschluss
Auf dieser Seite
- Typische Aufgaben und Tätigkeiten
- Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen
- Wie läuft die Ausbildung ab?
- Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan
- Betriebliche Ausbildungsinhalte
- Gehalt in der Ausbildung
- Spezialisierung und Einsatzgebiete
- Technologien und Werkzeuge
- Ist man als IT-System-Elektroniker/in eine Elektrofachkraft?
- Karriere und Perspektiven
- Auch als Umschulung möglich
- Nächster Schritt
- Offizielle Quellen
Als IT-System-Elektroniker planst und realisierst du IT-Systeme und deren Infrastruktur. Du installierst und konfigurierst Hardware, Netzwerke und Betriebssysteme. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der fachgerechten Anbindung von IT-Systemen, Geräten und Betriebsmitteln an die Stromversorgung unter Beachtung der geltenden Vorschriften, Normen und betrieblichen Vorgaben.
Je nach Betrieb kümmerst du dich um Installation, Wartung oder Instandsetzung. Du analysierst Kundenanforderungen, wählst passende Komponenten aus und bindest sie in bestehende Infrastrukturen ein. Zum technischen Service gehören Wartungsarbeiten, die systematische Störungssuche und die Überprüfung der elektrischen Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln. Dabei berücksichtigst du durchgehend IT-Sicherheit und Datenschutz.
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Typische Aufgaben und Tätigkeiten
Im Berufsalltag eines IT-System-Elektronikers stehen Installation, Konfiguration, Service und Instandsetzung von IT-Systemen im Mittelpunkt. Eine wichtige Aufgabe ist die technische Planung von IT-Infrastrukturen. Du analysierst Kundenanforderungen, wählst passende Komponenten aus und erstellst Installationspläne unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften und Normen.
Bei der Installation von IT-Systemen kümmerst du dich um die fachgerechte Montage und Aufstellung der Hardware. Du konfektionierst Leitungen, verbindest die Komponenten und bindest sie in bestehende Netzwerke ein. Besonders wichtig ist dabei die korrekte Anbindung an die Stromversorgung. Du ermittelst den Energiebedarf, wählst geeignete Betriebsmittel aus und setzt Schutzmaßnahmen gegen elektrische Gefährdungen um.
Die Einrichtung und Verwaltung von Netzwerkinfrastrukturen kann zu deinen täglichen Aufgaben gehören. Du installierst Netzwerkkomponenten wie Router und Switches, konfigurierst diese und richtest Übertragungssysteme ein. Dabei achtest du auf IT-Sicherheit und setzt passende Schutzmaßnahmen nach betrieblichen Vorgaben um.
Ein großer Teil deiner Arbeit besteht aus Service und Wartung. Du führst regelmäßige Prüfungen der elektrischen Sicherheit durch, testest die Funktionsfähigkeit von Systemen und dokumentierst die Ergebnisse. Bei Störungen analysierst du die Ursachen systematisch, grenzt Fehler ein und behebst diese fachgerecht. Dazu gehören sowohl Hardware-Reparaturen als auch die Aktualisierung von Software und Firmware.
Die Beratung und Unterstützung von Kunden ist eine weitere wichtige Aufgabe. Du nimmst Serviceanfragen entgegen, erklärst technische Zusammenhänge und weist Nutzer in die Bedienung der Systeme ein. Nach Abschluss von Installations- oder Servicearbeiten erstellst du ausführliche Dokumentationen und übergibst die Systeme an die Kunden. Bei allen Prüfungen misst du elektrische Betriebswerte und hältst dich an die geltenden Normen und betrieblichen Vorgaben zur Qualitätssicherung.
Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen
Rechtlich ist für die Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen viele Betriebe aber überwiegend Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Abschluss ein. Deine Chancen hängen dabei nicht nur von Noten ab, sondern auch von deinem Interesse an Technik und IT und einem überzeugenden Auftritt im Vorstellungsgespräch.
Fachlich helfen dir vor allem ein Verständnis für Elektrotechnik und IT-Grundlagen, technisches Geschick im Umgang mit Hardware und eine systematische Herangehensweise bei der Fehlersuche. Besonders wichtig ist Sorgfalt bei der Arbeit mit elektrischen Komponenten, weil du dich an Vorschriften und Normen zur elektrischen Sicherheit halten musst. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Freude an praktischer Arbeit sind ein Plus.
Genauso wichtig sind überfachliche Fähigkeiten: Du arbeitest im Team, betreust Kunden vor Ort und musst technische Sachverhalte auch für Nicht-Fachleute verständlich erklären. Wer sorgfältig dokumentiert, zuverlässig arbeitet und bereit ist, sich kontinuierlich weiterzubilden, ist in diesem Beruf gut aufgehoben.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Die Ausbildung zum IT-System-Elektroniker dauert in der Regel drei Jahre und läuft dual ab: Du lernst parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb sammelst du praktische Erfahrung an realen Kundenaufträgen, in der Berufsschule bekommst du die theoretischen Grundlagen entlang der Lernfelder.
Die Abschlussprüfung ist in zwei zeitlich getrennte Teile gestreckt. Der erste Teil der Abschlussprüfung (AP1) findet im vierten Ausbildungshalbjahr statt, macht 20 Prozent der Gesamtbewertung aus und ist berufsfeldübergreifend angelegt. Der zweite Teil (AP2) steht am Ende der Ausbildung. Er besteht aus einem Projektbereich mit betrieblicher Projektarbeit sowie drei schriftlichen Prüfungsbereichen zu Installation und Service, zur Anbindung an die Stromversorgung und zu Wirtschafts- und Sozialkunde.
Den größten Anteil hat die betriebliche Projektarbeit mit 50 Prozent. Du setzt eigenständig eine Aufgabe aus deinem Betrieb um, dokumentierst dein Vorgehen und ergänzt sie durch Präsentation und Fachgespräch. Eine Besonderheit dieses Berufs: Den Prüfungsbereich zur Anbindung von Geräten, Systemen und Betriebsmitteln an die Stromversorgung musst du mindestens mit “ausreichend” bestehen, sonst gilt die gesamte Abschlussprüfung als nicht bestanden. Alle Prüfungsbereiche und ihre Gewichtung findest du auf der Detailseite zur AP2.
Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan
Der schulische Teil deiner Ausbildung orientiert sich am Rahmenlehrplan und ist in verschiedene Lernfelder aufgeteilt. Die ersten Lernfelder bilden eine gemeinsame Grundlage für die modernisierten dualen IT-Berufe und vermitteln dir wichtige Grundlagen:
| Lernfeld | Inhalt | Dauer (Stunden) |
|---|---|---|
| 1 | Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben | 40 |
| 2 | Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten | 80 |
| 3 | Clients in Netzwerke einbinden | 80 |
| 4 | Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen | 40 |
| 5 | Software zur Verwaltung von Daten anpassen | 80 |
| 6 | Serviceanfragen bearbeiten | 40 |
| 7 | Cyber-physische Systeme ergänzen | 80 |
| 8 | Daten systemübergreifend bereitstellen | 80 |
| 9 | Netzwerke und Dienste bereitstellen | 80 |
Für IT-System-Elektroniker sind zusätzlich drei berufsspezifische Lernfelder vorgesehen:
| Lernfeld | Inhalt | Dauer (Stunden) |
|---|---|---|
| 10 | Energieversorgung bereitstellen und Betriebssicherheit gewährleisten | 80 |
| 11 | Betrieb und Sicherheit vernetzter Systeme gewährleisten | 80 |
| 12 | Instandhaltung planen und durchführen | 120 |
In diesen berufsspezifischen Lernfeldern konzentrierst du dich auf Energieversorgung, Betriebssicherheit, vernetzte Systeme und Instandhaltung. Du lernst, IT-Systeme unter elektrotechnischen Sicherheitsanforderungen zu planen, zu prüfen, zu betreiben und instand zu halten. Ein besonderer Fokus liegt auf der sicheren Versorgung und Verfügbarkeit der Systeme.
Der Unterricht findet in der Berufsschule statt und wird je nach Schule durch praktische Übungen, Laborphasen oder Projektarbeiten ergänzt. Die angegebenen Stunden sind Zeitrichtwerte aus dem Rahmenlehrplan und verteilen sich über die gesamte Ausbildungszeit. Ein wichtiger Bestandteil ist die elektrische Sicherheit: Du lernst die geltenden Vorschriften und Normen kennen und wendest diese bei der Installation und Prüfung von IT-Systemen an.
Betriebliche Ausbildungsinhalte
Die praktische Ausbildung im Betrieb folgt dem Ausbildungsrahmenplan. Für den Zeitraum der ersten 18 Monate nennt der Ausbildungsrahmenplan vor allem gemeinsame Grundlagen:
| Berufsprofilgebende Fertigkeiten | Zeitrahmen (Wochen) |
|---|---|
| Planen und Durchführen von Arbeitsaufgaben | 12 |
| Informieren und Beraten von Kunden | 3 |
| Beurteilen von IT-Systemen | 10 |
| Entwickeln und Betreuen von IT-Lösungen | 5 |
| Durchführen von Qualitätssicherung | 4 |
| Umsetzen von IT-Sicherheit und Datenschutz | 6 |
| Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss | 7 |
Für IT-System-Elektroniker sind folgende spezifische Fertigkeiten vorgesehen:
| Berufsspezifische Fertigkeiten | Zeitrahmen (Wochen) |
|---|---|
| Installieren und Konfigurieren von IT-Geräten und IT-Systemen | 16 |
| Installieren von Netzwerkinfrastrukturen | 16 |
| Planen und Vorbereiten von Service- und Instandsetzungsmaßnahmen | 5 |
| Durchführen von Service- und Instandsetzungsarbeiten | 11 |
| Auftragsabschluss und Unterstützung von Nutzern | 5 |
| IT-Sicherheit und Datenschutz in Systemen | 5 |
| Installieren und Prüfen der Stromversorgung | 14 |
| Prüfen der elektrischen Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln | 6 |
Diese Inhalte vermitteln dir zentrale Kompetenzen für deine Arbeit:
- Planung und Installation von IT-Systemen und Netzwerken
- Konfiguration, Inbetriebnahme und Betreuung von IT-Geräten und IT-Systemen
- Einrichtung und Prüfung der elektrischen Sicherheit
- Fehlerdiagnose und Störungsbehebung
- Wartung und Instandhaltung von IT-Systemen
- Dokumentation von Installationen und Prüfungen
- Beratung und Einweisung von Kunden
Integrativ werden während der gesamten Ausbildung auch übergreifende Kompetenzen vermittelt:
- Berufsbildung und Arbeitsrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Vernetztes Zusammenarbeiten mit digitalen Medien
Die zeitlichen Richtwerte stammen aus dem Ausbildungsrahmenplan. Der Betrieb erstellt daraus einen betrieblichen Ausbildungsplan und kann Reihenfolge und Umsetzung an betriebliche Abläufe anpassen, solange die vorgeschriebenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. In vielen Betrieben lernst du an realen Kundenaufträgen; Umfang und Verantwortung hängen vom Ausbildungsstand und Einsatzgebiet ab. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der elektrischen Sicherheit und der fachgerechten Installation von IT-Systemen.
Gehalt in der Ausbildung
Die Ausbildungsvergütung richtet sich vor allem nach Betrieb, Branche, Tarifbindung und Region. Laut der BIBB-Erhebung der tariflichen Ausbildungsvergütungen lag die durchschnittliche tarifliche Vergütung für IT-System-Elektroniker im Bereich Industrie und Handel zum Stand Oktober 2025 bei:
| Ausbildungsjahr | Tarifliche Durchschnittsvergütung |
|---|---|
| 1. Jahr | ca. 1.219 Euro |
| 2. Jahr | ca. 1.289 Euro |
| 3. Jahr | ca. 1.376 Euro |
In nicht tarifgebundenen Betrieben, etwa bei kleineren IT-Unternehmen, kann die tatsächlich gezahlte Vergütung davon abweichen und niedriger liegen. Sie darf aber die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nicht unterschreiten: Für Ausbildungen mit Beginn 2026 liegt diese bei 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Eine ausführliche Einordnung mit gesetzlichen Grundlagen und Vergleich zu den anderen IT-Berufen findest du auf IT-Ausbildung Gehalt 2026.
Spezialisierung und Einsatzgebiete
Als IT-System-Elektroniker werden deine Fertigkeiten in einem Einsatzgebiet vertieft. Die IT-System-Elektroniker-Ausbildungsverordnung nennt sieben Einsatzgebiete; dein Ausbildungsbetrieb legt fest, in welchem Einsatzgebiet die Vermittlung erfolgt. Mit Zustimmung der zuständigen Stelle kann auch ein anderes Einsatzgebiet gewählt werden, wenn dort die gleichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.
Digitale Infrastruktur
Du arbeitest an der grundlegenden IT-Architektur von Unternehmen mit, etwa an Rechenzentren, Server-Systemen und Storage-Lösungen, inklusive Stromversorgung, Betriebssicherheit und Umgebungsvorgaben.
Leitungsgebundene Netze
Du installierst und wartest kabelbasierte Netzwerke, verlegst Datenleitungen, richtest Switches und Router ein und achtest auf fachgerechte Verkabelung und Stromanbindung.
Funknetze
Du planst WLAN-Infrastrukturen, installierst Zugangspunkte und konfigurierst Funkverbindungen mit Blick auf Reichweite, Störungsfreiheit und Sicherheit.
Virtuelle Netze
Du richtest virtualisierte Netzwerkumgebungen ein, setzt VLANs, VPNs oder softwaredefinierte Netzwerke um und trennst Netzbereiche sicher voneinander.
Computersysteme
Du installierst und wartest Arbeitsplatzrechner und Server, wählst Hardware aus, installierst Betriebssysteme und richtest Dienste ein, mit hoher Priorität auf elektrischer Sicherheit.
Endgeräte
Du bindest mobile Geräte, Drucker und Peripherie in bestehende Netzwerke ein, konfigurierst sie und beachtest deren sichere Stromversorgung, Wartung und Fehlerbehebung.
Sicherheitssysteme
Du installierst und betreust Zutrittskontroll-, Videoüberwachungs- und Alarmanlagen, bindest sie in die IT-Infrastruktur ein und sicherst Stromversorgung und Manipulationsschutz.
Unabhängig vom Einsatzgebiet kombinierst du IT-Fachwissen mit elektrotechnischen Kompetenzen. Das Einsatzgebiet vertieft diese Kompetenzen in einem konkreten betrieblichen Kontext.
Technologien und Werkzeuge
Im Berufsalltag arbeitest du mit Mess- und Prüftechnik, Netzwerktechnik und den zugehörigen Vorschriften. Die konkrete Auswahl richtet sich nach deinem Ausbildungsbetrieb und dem Einsatzgebiet. Die folgende Übersicht zeigt typische Vertreter:
Genauso wichtig wie die Werkzeuge ist, dass du Vorschriften und Normen zur elektrischen Sicherheit anwendest, systematisch nach Fehlern suchst und deine Prüfungen und Installationen nachvollziehbar dokumentierst.
Ist man als IT-System-Elektroniker/in eine Elektrofachkraft?
Oft stellt sich die Frage, ob Absolventen und Absolventinnen von IT-Ausbildungen automatisch als Elektrofachkraft gelten. Eine Antwort darauf zu finden, gestaltet sich schwierig, da “Elektrofachkraft” weder ein fester Berufsabschluss noch eine andere formale Qualifikation ist. Elektrofachkraft ist vielmehr eine Funktion in einem Betrieb, für deren Übertragung die Befähigung der Beschäftigten berücksichtigt werden muss.
Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum/zur IT-System-Elektroniker/-in ersetzt keine betriebliche Beauftragung als Elektrofachkraft. Sie belegt aber, dass elektrotechnische Kompetenzen im begrenzten Bereich der IT-Technik Teil der Ausbildung und Prüfung sind. Die Ausbildungsverordnung enthält dafür vor allem die Berufsbildpositionen zu Service- und Instandsetzungsarbeiten, zur Anbindung von IT-Systemen, Geräten und Betriebsmitteln an die Stromversorgung sowie zum Prüfen der elektrischen Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln. Die Tätigkeiten beziehen sich großteils auf Geräte und Betriebsmittel der IT-Technik; eine allgemeine Befugnis für ortsfeste elektrische Anlagen folgt daraus nicht automatisch.
Es ist also wichtig zu beachten, dass IT-System-Elektroniker/-innen nur für das Teilgebiet als Elektrofachkraft eingesetzt werden können, für das sie befähigt und vom Unternehmen beauftragt sind. Eine elektrotechnische Weiterqualifizierung kann Arbeiten in weiteren Gebieten ermöglichen.
Quelle und weitere Informationen
Karriere und Perspektiven
Nach deiner Ausbildung zum IT-System-Elektroniker sind verschiedene Entwicklungswege möglich. Die Kombination aus IT-Fachwissen und elektrotechnischen Kompetenzen ist besonders dort relevant, wo IT-Systeme installiert, geprüft, betrieben oder beim Kunden betreut werden.
Deine berufliche Weiterentwicklung kannst du durch verschiedene Fortbildungen gezielt vorantreiben. Seit November 2024 ist das IT-Weiterbildungssystem neu geordnet: eingeführt sind geprüfte Berufsspezialisten, etwa in Systemintegration und Vernetzung oder Informationssicherheit, sowie der Bachelor Professional in IT. Eine konkrete Master-Professional-Stufe im IT-WBS ist derzeit noch nicht als fertiger Abschluss eingeführt.
Daneben können je nach Ziel technische Fortbildungen, Herstellerzertifizierungen oder elektrotechnische Weiterqualifizierungen sinnvoll sein. Entscheidend ist, ob du damit im Betrieb tatsächlich mehr Verantwortung, neue Tätigkeiten oder eine klarere Spezialisierung erreichst.
Auch ein Studium ist mit deiner Ausbildung möglich. Ob und in welchem Umfang Hochschulen Vorleistungen anerkennen, hängt von Hochschule, Studiengang und Anerkennungsverfahren ab. Mögliche Fachrichtungen sind Elektrotechnik, Informatik, Informationstechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen.
Die Verdienstmöglichkeiten hängen stark von Betrieb, Region, Branche und technischer Verantwortung ab. Besonders relevant sind Tätigkeiten an produktiver Infrastruktur, Netzwerktechnik, Sicherheit, Telekommunikation oder Gebäudeautomation. Typische Arbeitgeber sind IT-Systemhäuser, Rechenzentren, Industrieunternehmen, Telekommunikationsanbieter und öffentliche Einrichtungen. Führungs- oder Projektrollen sind möglich, hängen aber von Praxis, Betrieb und Verantwortung ab.
Auch als Umschulung möglich
Diesen Beruf kannst du auch über eine Umschulung erreichen, meist in rund 24 Monaten statt der regulären drei Jahre. Die IHK-Abschlussprüfung ist identisch mit der der regulären Ausbildung. Je nach Situation ist die Umschulung über einen Bildungsgutschein oder einen Reha-Träger förderbar. Mehr dazu auf der Übersicht IT-Umschulung und der Seite zur Finanzierung.
Nächster Schritt
Wenn du diesen Beruf mit Fachinformatiker Systemintegration oder den kaufmännischen IT-Berufen vergleichen willst, starte bei IT-Berufe oder nutze das Berufsquiz. Für die Prüfungsphase sind AP2 IT-System-Elektroniker, Projektarbeit und IT-Ausbildung Gehalt die passenden nächsten Seiten.
Offizielle Quellen
Häufige Fragen.
Passt der Beruf zu dir?
Das Berufsquiz gleicht deine Interessen mit den IT-Ausbildungsberufen ab und schlägt dir passende Richtungen vor.
Verwandte IT-Berufe.
Fachinformatiker/in für Systemintegration · FISI
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Fachinformatiker/in für Digitale Vernetzung · DV
Du planst und betreibst vernetzte Systeme, Prozesse und Produkte, von IT-Schnittstellen bis zu cyber-physischen Komponenten.