Warum du Fachinformatiker werden solltest
Rekord-Fachkräftemangel: Deine Chancen waren nie besser
Die Zahlen sind eindeutig: Der IT-Fachkräftemangel hat 2024 einen neuen Rekordstand erreicht. Laut Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst bedeutet diese Entwicklung einen "Verlust von Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung, Wachstum und Wohlstand" für Deutschland. Für dich als zukünftigen Fachinformatiker ist das jedoch eine einmalige Chance:Konkrete Gehaltsperspektiven: Was du wirklich verdienen kannst
Die aktuellen Gehaltsdaten von StepStone zeigen: Fachinformatiker gehören zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen in Deutschland. Diese Zahlen basieren auf über 10.000 realen Stellenanzeigen und Gehaltsangaben:Deine Spezialisierungsmöglichkeiten im Detail
Die IT-Ausbildungsberufe bieten dir verschiedene Spezialisierungen. Als Fachinformatiker kannst du zwischen vier Fachrichtungen wählen, die alle hervorragende Zukunftsperspektiven bieten:Die Realität für Einsteiger: Trotz Fachkräftemangel gut vorbereitet sein
Hier kommt die ehrliche Wahrheit: Trotz des statistischen Fachkräftemangels ist der Einstieg als Junior nicht automatisch einfach. Besonders in wirtschaftlich schwächeren Zeiten bevorzugen Unternehmen oft erfahrene Kräfte. Dieses Paradox ist frustrierend, aber real – und mit der richtigen Strategie überwindbar.Warum der Junior-Markt trotz Mangel schwierig ist:
- 149.000 offene Stellen bedeuten nicht 149.000 Einstiegspositionen
- Viele Stellenausschreibungen verlangen unrealistische Anforderungen
- Wirtschaftliche Unsicherheit führt zu vorsichtigerem Hiring
- Ausbildungsplätze vs. Direkteinstieg: Konkurrenz ist real
- Kleinere Unternehmen haben oft weniger Ressourcen für Einarbeitung
Quereinstieg: 25% aller IT-Fachkräfte sind Quereinsteiger
Die IT-Branche ist besonders offen für Quereinsteiger. Laut Bitkom sind bereits heute ein Viertel aller IT-Fachkräfte Quereinsteiger. Für dich bedeutet das: Auch ohne traditionellen IT-Hintergrund hast du durch eine Umschulung zum Fachinformatiker hervorragende Chancen.Das Potenzial ist enorm: Bis 2040 könnten durch bessere Quereinstiegsprogramme zusätzliche 129.500 IT-Fachkräfte gewonnen werden. Die Bitkom-Studie empfiehlt massive Investitionen in Bootcamps und Intensivkurse, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Bildungsteilzeit-Modelle für Berufswechsler.Arbeitsmarkt-Realität: 10.686 offene Stellen allein bei StepStone
Die Jobaussichten könnten nicht besser sein: Allein auf StepStone findest du aktuell 10.686 offene Stellen für Fachinformatiker. Besonders gefragt bist du in den Metropolregionen Berlin, Hamburg und München. Diese hohe Nachfrage führt zu:Zukunftssicherheit: Warum IT-Jobs krisenfest sind
Die Digitalisierung ist irreversibel. Während andere Branchen durch Automation bedroht sind, profitieren IT-Fachkräfte von diesem Wandel. Als Fachinformatiker bist du Teil der Lösung, nicht des Problems. Die Bitkom-Prognose zeigt: Der Bedarf an IT-Fachkräften wird bis 2040 um 630.000 Stellen steigen – von derzeit 1,29 Millionen auf 1,92 Millionen.Voraussetzungen: Was du wirklich mitbringen solltest
Die gute Nachricht: Formal gibt es keine Mindest-Schulabschlussanforderung für die Fachinformatiker-Ausbildung. Die Voraussetzungen für eine IT-Ausbildung sind primär persönlicher Natur:Alternative IT-Ausbildungsberufe mit ähnlich guten Perspektiven
Falls du dich fragst, ob Fachinformatiker der richtige Weg für dich ist, gibt es weitere attraktive IT-Ausbildungsberufe mit ähnlich guten Perspektiven:- IT-System-Elektroniker: Hardware-Fokus, Installation und Wartung
- Kaufleute für IT-System-Management: IT + Betriebswirtschaft
- Kaufleute für Digitalisierungsmanagement: Projektmanagement und Digitalisierung
Dein nächster Schritt: Jetzt handeln
Die Zahlen lügen nicht: Nie war der Zeitpunkt besser, Fachinformatiker zu werden. Mit 149.000 unbesetzten Stellen heute und 663.000 fehlenden Fachkräften bis 2040 hast du eine Jobgarantie wie in kaum einem anderen Beruf. Die Realität ist: Du musst dir deinen Platz erarbeiten, aber die Chancen stehen so gut wie nie.Deine Möglichkeiten:
- Klassische Ausbildung: 3 Jahre dual, mit Ausbildungsvergütung
- Umschulung: Verkürzt auf 2 Jahre, oft mit Förderung
- Quereinstieg: Bootcamps und Intensivkurse für schnellen Einstieg