Kaufleute für Digitalisierungsmanagement.
Du analysierst Geschäftsprozesse, bewertest Daten und begleitest digitale Lösungen zwischen Fachabteilungen, Kunden und IT.
Stand:
3 Jahre
Dauer
ca. 1.000–1.390 € im Monat
Vergütung
IHK
Abschluss
Auf dieser Seite
- Typische Aufgaben und Tätigkeiten
- Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen
- Wie läuft die Ausbildung ab?
- Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan
- Betriebliche Ausbildungsinhalte
- Gehalt in der Ausbildung
- Spezialisierung und Einsatzgebiete
- Technologien und Werkzeuge
- Karriere und Perspektiven
- Auch als Umschulung möglich
- Nächster Schritt
- Offizielle Quellen
Als Kaufmann oder Kauffrau für Digitalisierungsmanagement arbeitest du an der Digitalisierung von Arbeits-, Geschäfts- und Wertschöpfungsprozessen mit. Du analysierst Daten und Prozesse, bewertest wirtschaftliche Auswirkungen und begleitest digitale Lösungen. Dabei verbindest du betriebswirtschaftliches Verständnis mit IT-Grundlagen und arbeitest häufig an der Schnittstelle zwischen Fachabteilungen, Kunden und IT.
Ein wichtiger Teil deiner Arbeit ist der Umgang mit Daten. Du identifizierst Datenquellen, prüfst Datenqualität, führst Daten über Schnittstellen zusammen und stellst sie für Entscheidungen bereit. Aus den Ergebnissen können Optimierungsvorschläge, Prozessanpassungen oder Ideen für digitale Geschäftsmodelle entstehen. Auch die Beratung und Betreuung von Kunden oder internen Fachbereichen gehört dazu: Du ermittelst Anforderungen, vergleichst IT-Produkte und Dienstleistungen, unterstützt Beschaffungen und begleitest die Einführung neuer Lösungen. Datenschutz, Datensicherheit und IT-Sicherheit sind dabei nicht Zusatzthemen, sondern Teil der Ausbildungsordnung.
Mehr dazu:
Typische Aufgaben und Tätigkeiten
Im Berufsalltag eines Kaufmanns für Digitalisierungsmanagement stehen Analyse und digitale Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen im Mittelpunkt. Du untersuchst bestehende Arbeitsabläufe und identifizierst Potenziale für Digitalisierung, Optimierung, Kostenreduktion oder bessere Wertschöpfung. Dabei berücksichtigst du technische Möglichkeiten, rechtliche Vorgaben und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Ein wichtiger Teil deiner Arbeit kann die digitale Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen sein. Du analysierst Kundennutzen, Kundenerwartungen und Marktpotenziale, prüfst Machbarkeit und Kosten-Nutzen-Verhältnis und wirkst an der operativen Umsetzung digitaler Angebote mit.
Die Arbeit mit Daten ist ein Kernbereich des Berufs. Du identifizierst relevante Datenquellen, prüfst deren Qualität und bereitest Daten für Analysen auf. Je nach Betrieb nutzt du dafür Datenbank-, Tabellenkalkulations-, Reporting- oder BI-Werkzeuge. Dabei beachtest du Datenschutz, Datensicherheit, Datenhoheit und betriebliche Vorgaben.
In Digitalisierungsprojekten kannst du kaufmännische Steuerung und Kontrolle unterstützen. Du arbeitest mit Kosten, Kennzahlen, Ressourcen, Terminen und Projektfortschritten. Die Dokumentation von Prozessen und die Erstellung von Auswertungen gehören ebenfalls zu typischen Aufgaben.
Die Beratung und Betreuung von Kunden zieht sich durch viele Tätigkeiten. Du ermittelst Anforderungen, entwickelst Lösungsvorschläge und kalkulierst Angebote oder Teilaufwände. Vertragsgestaltung und Beschaffung sind weitere wichtige Aufgabenbereiche: Du vergleichst verschiedene IT-Produkte und Dienstleistungen, verhandelst mit Lieferanten und bereitest Verträge vor. Dabei berücksichtigst du rechtliche Vorgaben und achtest auf günstige Konditionen für dein Unternehmen.
Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen
Rechtlich ist für die Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen viele Betriebe aber überwiegend Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Abschluss oder (Fach-)Abitur ein. Deine Chancen hängen dabei nicht nur von Noten ab, sondern auch von deinem Interesse an Wirtschaft und Digitalisierung und einem überzeugenden Auftritt im Vorstellungsgespräch.
Fachlich helfen dir vor allem Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen, analytisches Denken und Freude an der Arbeit mit Daten. Du solltest ein Grundverständnis für IT mitbringen, ohne selbst programmieren zu müssen, und bereit sein, dich in Prozesse, Zahlen und Zusammenhänge einzuarbeiten. Sorgfalt im Umgang mit Daten ist wichtig, weil Datenschutz und Datensicherheit fester Teil der Ausbildung sind.
Genauso wichtig sind überfachliche Fähigkeiten: Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Fachabteilungen, Kunden und IT und musst gut kommunizieren, moderieren und organisieren können. Wer Organisationstalent, Kommunikationsstärke und Neugier auf digitale Veränderungen mitbringt, ist in diesem Beruf gut aufgehoben.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Digitalisierungsmanagement dauert in der Regel drei Jahre und läuft dual ab: Du lernst parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb sammelst du praktische Erfahrung an realen Digitalisierungs-, Prozess- oder Datenaufgaben, in der Berufsschule bekommst du die theoretischen Grundlagen entlang der Lernfelder.
Die Abschlussprüfung ist in zwei zeitlich getrennte Teile gestreckt. Der erste Teil der Abschlussprüfung (AP1) findet im vierten Ausbildungshalbjahr statt, deckt inhaltlich die ersten 18 Ausbildungsmonate ab, macht 20 Prozent der Gesamtbewertung aus und ist berufsfeldübergreifend angelegt. Der zweite Teil (AP2) steht am Ende der Ausbildung. Er besteht aus dem Projektbereich “Digitale Entwicklung von Prozessen” mit 50 Prozent sowie den schriftlichen Prüfungsbereichen “Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodells”, “Kaufmännische Unterstützungsprozesse” und Wirtschafts- und Sozialkunde.
Den größten Anteil hat die betriebliche Projektarbeit mit 50 Prozent. Du bearbeitest ein reales betriebliches Projekt, etwa die Digitalisierung eines Prozesses oder die wirtschaftliche Bewertung einer digitalen Idee, dokumentierst dein Vorgehen und ergänzt es durch Präsentation und Fachgespräch. Wichtig ist dabei, sauber zwischen Geschäftsprozess, Nutzen, Kosten, Daten, Organisation und technischer Lösung zu vermitteln. Alle Prüfungsbereiche und ihre Gewichtung findest du auf der Detailseite zur AP2.
Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan
Der schulische Teil deiner Ausbildung orientiert sich am Rahmenlehrplan und ist in verschiedene Lernfelder aufgeteilt. Die ersten Lernfelder bilden eine gemeinsame Grundlage für die modernisierten dualen IT-Berufe und vermitteln dir wichtige Grundlagen:
| Lernfeld | Inhalt | Dauer (Stunden) |
|---|---|---|
| 1 | Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben | 40 |
| 2 | Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten | 80 |
| 3 | Clients in Netzwerke einbinden | 80 |
| 4 | Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen | 40 |
| 5 | Software zur Verwaltung von Daten anpassen | 80 |
| 6 | Serviceanfragen bearbeiten | 40 |
| 7 | Softwareprojekte durchführen | 80 |
| 8 | Beschaffungsprozesse durchführen | 80 |
| 9 | Netzwerkbasierte IT-Lösungen umsetzen | 80 |
Für Kaufleute für Digitalisierungsmanagement sind folgende berufsspezifische Lernfelder vorgesehen:
| Lernfeld | Inhalt | Dauer (Stunden) |
|---|---|---|
| 10 | Wertschöpfungsprozesse erfolgsorientiert steuern und preispolitische Maßnahmen ableiten | 80 |
| 11 | Informationen und Daten aufbereiten | 80 |
| 12 | Unternehmen digital weiterentwickeln | 120 |
In diesen Lernfeldern konzentrierst du dich auf die kaufmännischen, datenbezogenen und organisatorischen Aspekte der Digitalisierung. Du lernst, Wertschöpfungsprozesse zu steuern, Informationen und Daten aufzubereiten und Vorschläge für die digitale Weiterentwicklung von Unternehmen zu erarbeiten.
Besonders viel Wert wird auf den Umgang mit Daten gelegt. Du lernst, wie du Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführst, ihre Qualität prüfst und sie für Geschäftsentscheidungen bereitstellst. Datenschutz, Datensicherheit und weitere Schutzrechte sind eigene Berufsbildpositionen und tauchen auch in der Prüfung wieder auf.
Der Unterricht findet in der Berufsschule statt und wird je nach Schule durch Übungen, Laborphasen oder Projektarbeiten ergänzt. Die angegebenen Stunden sind Zeitrichtwerte aus dem KMK-Rahmenlehrplan und verteilen sich über die gesamte Ausbildungszeit.
Betriebliche Ausbildungsinhalte
Die praktische Ausbildung im Betrieb folgt dem Ausbildungsrahmenplan. Für den Zeitraum der ersten 18 Monate nennt der Ausbildungsrahmenplan grundlegende berufsprofilgebende Fertigkeiten:
| Berufsprofilgebende Fertigkeiten | Zeitrahmen (Wochen) |
|---|---|
| Planen und Durchführen von Arbeitsaufgaben | 12 |
| Informieren und Beraten von Kunden | 3 |
| Beurteilen marktgängiger IT-Systeme | 10 |
| Entwickeln und Betreuen von IT-Lösungen | 5 |
| Durchführen von Qualitätssicherung | 4 |
| Umsetzen von IT-Sicherheit und Datenschutz | 6 |
| Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss | 7 |
Für die weitere Ausbildung sind folgende spezifische Inhalte vorgesehen:
| Spezifische Fertigkeiten | Zeitrahmen (Wochen) |
|---|---|
| Analysieren von Arbeits-, Geschäfts- und Wertschöpfungsprozessen | 16 |
| Ermitteln des Bedarfs an Informationen und Bereitstellen von Daten | 14 |
| Digitale Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen | 18 |
| Anbahnen und Gestalten von Verträgen | 8 |
| Planen und Durchführen von Beschaffungen | 6 |
| Anwenden von Instrumenten der kaufmännischen Steuerung | 6 |
| Umsetzen der Schutzziele der Datensicherheit | 6 |
| Einhalten der Datenschutzbestimmungen | 4 |
Diese Inhalte vermitteln dir zentrale Kompetenzen für das Digitalisierungsmanagement:
- Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen
- digitale Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen und Bewertung ihrer Wirtschaftlichkeit
- Datenanalyse und Bereitstellung von Entscheidungsgrundlagen
- Gestaltung und Verhandlung von IT-Verträgen
- Professionelle Beschaffung von IT-Systemen und Dienstleistungen
- Controlling und kaufmännische Steuerung von IT-Projekten
- Umsetzung von Datenschutz-, Datensicherheits- und IT-Sicherheitsvorgaben
Integrativ werden während der gesamten Ausbildung auch übergreifende Kompetenzen vermittelt:
- Berufsbildung und Arbeitsrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Vernetztes Zusammenarbeiten mit digitalen Medien
Die zeitlichen Richtwerte stammen aus dem Ausbildungsrahmenplan. Der Betrieb erstellt daraus einen betrieblichen Ausbildungsplan und kann Reihenfolge und Umsetzung an betriebliche Abläufe anpassen, solange die vorgeschriebenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. In vielen Betrieben lernst du an realen Digitalisierungs-, Prozess- oder Datenaufgaben; Umfang und Verantwortung hängen vom Ausbildungsstand und Einsatzgebiet ab.
Gehalt in der Ausbildung
Die Ausbildungsvergütung richtet sich vor allem nach Betrieb, Branche, Tarifbindung und Region. Laut der BIBB-Erhebung der tariflichen Ausbildungsvergütungen lag die durchschnittliche tarifliche Vergütung für Kaufleute für Digitalisierungsmanagement im Bereich Industrie und Handel zum Stand Oktober 2025 bei:
| Ausbildungsjahr | Tarifliche Durchschnittsvergütung |
|---|---|
| 1. Jahr | ca. 1.241 Euro |
| 2. Jahr | ca. 1.293 Euro |
| 3. Jahr | ca. 1.393 Euro |
In nicht tarifgebundenen Betrieben, etwa bei kleineren IT-Unternehmen, kann die tatsächlich gezahlte Vergütung davon abweichen und niedriger liegen. Sie darf aber die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nicht unterschreiten: Für Ausbildungen mit Beginn 2026 liegt diese bei 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Eine ausführliche Einordnung mit gesetzlichen Grundlagen und Vergleich zu den anderen IT-Berufen findest du auf IT-Ausbildung Gehalt 2026.
Spezialisierung und Einsatzgebiete
Als Kaufmann oder Kauffrau für Digitalisierungsmanagement vertiefst du deine Fertigkeiten in einem Einsatzgebiet. Die Ausbildungsverordnung nennt vier Einsatzgebiete; dein Ausbildungsbetrieb legt fest, in welchem Einsatzgebiet die Vermittlung erfolgt. Mit Zustimmung der zuständigen Stelle kann auch ein anderes Einsatzgebiet gewählt werden, wenn dort die gleichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.
Betriebliche Steuerung und Kontrolle
Du konzentrierst dich auf die kaufmännische Seite der Digitalisierung, analysierst Kennzahlen, erstellst Auswertungen und nutzt Instrumente der kaufmännischen Steuerung für digitale Geschäftsprozesse.
Organisations- und Prozessentwicklung
Du analysierst bestehende Geschäftsprozesse, identifizierst Optimierungspotenziale und wirkst an digitalen Lösungskonzepten sowie an der Einführung neuer Systeme mit.
Produktentwicklung und Marketing
Du beschäftigst dich mit digitalen Produkten, Services und Geschäftsmodellen, analysierst Marktpotenziale und Kundenbedürfnisse und unterstützt bei Konzept, Kalkulation oder Einführung.
IT-Systemlösungen
Du berätst Fachabteilungen bei Auswahl, Bewertung und Integration von IT-Systemen, prüfst Angebote und unterstützt die Einführung neuer Software.
Unabhängig vom gewählten Einsatzgebiet erlernst du die grundlegenden Methoden des Digitalisierungsmanagements. Das Einsatzgebiet vertieft diese Kompetenzen in einem konkreten betrieblichen Kontext.
Technologien und Werkzeuge
Im Berufsalltag arbeitest du je nach Betrieb mit Werkzeugen für Datenanalyse, Reporting und kaufmännische Steuerung. Die konkrete Auswahl richtet sich nach deinem Ausbildungsbetrieb und dem Einsatzgebiet. Die folgende Übersicht zeigt typische Vertreter:
Genauso wichtig wie die Werkzeuge ist, dass du Prozesse verstehst, Wirtschaftlichkeit bewertest und deine Entscheidungen nachvollziehbar dokumentierst und kommunizierst. Datenschutz und IT-Sicherheit denkst du dabei durchgehend mit.
Karriere und Perspektiven
Nach deiner Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Digitalisierungsmanagement sind verschiedene Entwicklungswege möglich. Digitale Transformation ist in vielen Organisationen relevant; konkrete Chancen hängen aber von Branche, Region, Projekterfahrung, Datenkompetenz und wirtschaftlichem Verständnis ab.
Das IT-Weiterbildungssystem bietet dir verschiedene Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung. Seit November 2024 ist es neu geordnet: eingeführt sind geprüfte Berufsspezialisten, etwa in Datenanalyse, IT-Beratung oder Informationssicherheit, sowie der Bachelor Professional in IT. Eine konkrete Master-Professional-Stufe im IT-WBS ist derzeit noch nicht als fertiger Abschluss eingeführt. Für deine Planung zählt deshalb, welche Fortbildungsprüfung deine IHK aktuell anbietet und welche Praxis du parallel nachweisen kannst.
Auch kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen können je nach Ziel und Zugangsvoraussetzungen sinnvoll sein. Prüfe dabei konkret, welcher Abschluss regional angeboten wird, welche Voraussetzungen gelten und ob die Fortbildung zu deiner angestrebten Rolle passt.
Ein Studium ist ebenfalls möglich. Ob und in welchem Umfang Hochschulen Vorleistungen anerkennen, hängt von Hochschule, Studiengang und Anerkennungsverfahren ab. Studiengänge wie Wirtschaftsinformatik oder Digital Business Management können dein Wissen durch theoretische Grundlagen und neue Perspektiven vertiefen.
Mit wachsender Berufserfahrung können sich verschiedene Karrierewege ergeben:
- Mitarbeit oder Koordination in Digitalisierungsprojekten
- Prozessmanagement, Organisationsentwicklung oder Controlling mit IT-Bezug
- Produkt-, Service- oder Marketingrollen für digitale Angebote
- Beratung, Projektleitung oder Fachverantwortung nach entsprechender Praxis
Die Gehaltsperspektiven hängen stark von Branche, Rolle, Region, Unternehmensgröße und Projektverantwortung ab. Besonders wertvoll wird dein Profil dort, wo du IT-Verständnis mit kaufmännischer Steuerung und Prozesswissen verbindest. Ausbildungsvergütung und Einstiegsgehälter im Vergleich zu den anderen IT-Berufen findest du auf IT-Ausbildung Gehalt 2026.
Auch als Umschulung möglich
Diesen Beruf kannst du auch über eine Umschulung erreichen, meist in rund 24 Monaten statt der regulären drei Jahre. Die IHK-Abschlussprüfung ist identisch mit der der regulären Ausbildung. Je nach Situation ist die Umschulung über einen Bildungsgutschein oder einen Reha-Träger förderbar. Mehr dazu auf der Übersicht IT-Umschulung und der Seite zur Finanzierung.
Nächster Schritt
Wenn du Digitalisierungsmanagement mit IT-System-Management oder den technischen IT-Berufen vergleichen willst, starte bei IT-Berufe oder nutze das Berufsquiz. Für die Prüfungsphase sind AP2 Kaufleute für Digitalisierungsmanagement, Projektarbeit und IT-Ausbildung Gehalt die passenden nächsten Seiten.
Offizielle Quellen
- Ausbildungsverordnung Kaufmann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement
- KMK-Rahmenlehrplan Kaufleute für IT-System-Management und Digitalisierungsmanagement
- BIBB: Neuordnung des IT-Weiterbildungssystems
- BERUFENET: Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
- BIBB Berufesuche: Kaufmann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement
- Ausbildungsrahmenplan (Anlage zur Verordnung)
- IHK: Erläuterung zum Prüfungsverfahren Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
Häufige Fragen.
Passt der Beruf zu dir?
Das Berufsquiz gleicht deine Interessen mit den IT-Ausbildungsberufen ab und schlägt dir passende Richtungen vor.
Verwandte IT-Berufe.
Kaufleute für IT-System-Management
Du verbindest IT-Grundlagen mit kaufmännischen Kompetenzen, berätst Kunden und begleitest IT-Systemlösungen wirtschaftlich.
Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung · FIAE
Du konzipierst und programmierst Software, von der Anforderung bis zum Test. Die Fachrichtung führt in betriebliche Softwareentwicklung ein.