Datenqualität prüfen und gezielt verbessern
Du übersetzt fachliche Erwartungen in messbare Regeln, bereinigst einen Datenbestand nachvollziehbar und bereitest seine Freigabe vor.
Wenn ein Bericht auf einem unzuverlässigen Bestand beruht
Die HanseRad Service GmbH wartet Lastenräder für Geschäftskunden. Die Teamleitung möchte wissen, wie lange Reparaturen dauern und welche Ersatzteile häufig zu Verzögerungen führen. Dafür wurden zwölf Auftragsdatensätze aus dem Ticketsystem exportiert.
Beim ersten Blick wirken die Daten brauchbar. Dann fallen drei Dinge auf: Eine Auftragsnummer kommt doppelt vor, bei einem abgeschlossenen Auftrag fehlt das Abschlussdatum und ein Datensatz nennt als Abschluss einen Zeitpunkt vor der Eröffnung. Außerdem kennt niemand die Bedeutung des leeren Feldes ersatzteil_code: Wurde kein Ersatzteil benötigt oder wurde die Angabe vergessen?
Ein pauschales “Wir löschen die fehlerhaften Zeilen” würde das Problem nicht lösen. Es könnte echte Aufträge entfernen, Kennzahlen verzerren und die Ursache im Erfassungsprozess verdecken.
Dein Auftrag lautet deshalb: Entwickle messbare Qualitätsregeln, prüfe den Bestand, behandle Auffälligkeiten nachvollziehbar und bereite eine fachliche Freigabe vor.
Die Grundidee lautet: Datenqualität ist keine Eigenschaft, die ein Datensatz einfach besitzt. Sie beschreibt, wie gut Daten für einen festgelegten Zweck und anhand vereinbarter Regeln geeignet sind.
Du solltest Tabellen filtern und einfache Anteile berechnen können. SQL- oder Python-Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht nötig. Alle Namen, Auftragsnummern und Zahlen dieser Lektion gehören zum neu erstellten Szenario.
Mache aus Qualitätsbegriffen prüfbare Regeln
“Die Daten sollen vollständig und korrekt sein” klingt sinnvoll, lässt sich aber nicht eindeutig auswerten. Eine brauchbare Regel benennt mindestens:
- das geprüfte Feld oder den Zusammenhang,
- die Bedingung, unter der die Regel gilt,
- das erwartete Ergebnis,
- die Reaktion bei einer Verletzung,
- die verantwortliche Stelle für eine fachliche Entscheidung.
Für HanseRad lautet eine Regel beispielsweise:
Regel DQ-03
Wenn status = "abgeschlossen", dann muss abgeschlossen_am gesetzt sein
und darf nicht vor eroeffnet_am liegen.
Verletzung: Datensatz in Quarantäne stellen, nicht automatisch datieren.
Klärung: Teamleitung Service anhand des Ticketsystems.
Quarantäne bedeutet hier: Der Rohdatensatz bleibt unverändert erhalten, wird aber bis zur Klärung nicht für die betroffene Kennzahl verwendet. Das ist etwas anderes als Löschen.
Sechs Dimensionen beantworten verschiedene Fragen
| Dimension | Prüffrage im Szenario | Beispielregel |
|---|---|---|
| Vollständigkeit | Sind die für den Zweck nötigen Werte vorhanden? | Ein abgeschlossener Auftrag braucht ein Abschlussdatum. |
| Gültigkeit | Entspricht ein Wert dem erlaubten Format oder Wertebereich? | status ist einer von offen, in_arbeit, abgeschlossen. |
| Konsistenz | Passen zusammengehörige Werte zueinander? | Das Abschlussdatum liegt nicht vor dem Eröffnungsdatum. |
| Eindeutigkeit | Ist dasselbe fachliche Objekt nur einmal vertreten? | Eine auftrag_id bezeichnet genau einen Auftrag. |
| Aktualität | Ist der Stand für die Auswertung frisch genug? | Der Export wurde nach dem letzten Tagesabschluss erzeugt. |
| Richtigkeit | Stimmt der Wert mit der realen Quelle überein? | Der Ersatzteilcode entspricht dem freigegebenen Werkstattbeleg. |
Gültigkeit und Richtigkeit werden häufig verwechselt. ET-204 kann dem erlaubten Format entsprechen und damit gültig sein. Ob dieses Ersatzteil wirklich verbaut wurde, lässt sich erst mit einer verlässlichen Referenz prüfen. Ein Formatcheck beweist keine Richtigkeit.
Zuordnungsaufgabe
Ordne die Regel der passenden Qualitätsdimension zu
Wähle die Dimension, die durch die Regel am direktesten geprüft wird. In einem vollständigen Regelwerk können mehrere Dimensionen zusammenwirken.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
von 4 richtig
Vollständigkeit prüft benötigte Angaben, Konsistenz die Widerspruchsfreiheit, Eindeutigkeit doppelte fachliche Objekte und Richtigkeit den Abgleich mit einer verlässlichen Referenz.
Profiling zeigt Muster, aber noch keine Ursache
Beim Daten-Profiling untersuchst du den Bestand zunächst beschreibend. Du zählst fehlende Werte und unterschiedliche Ausprägungen, suchst doppelte Schlüssel und prüfst Verteilungen oder Extremwerte. Das liefert ein Lagebild, bevor du Daten veränderst.
Ein Ausschnitt des Exports sieht so aus:
| Zeile | auftrag_id | status | eroeffnet_am | abgeschlossen_am | ersatzteil_code |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | A-1041 | abgeschlossen | 03.07.2026 08:10 | 03.07.2026 15:40 | ET-204 |
| 2 | A-1042 | abgeschlossen | 03.07.2026 09:00 | (leer) | ET-118 |
| 3 | A-1043 | in_arbeit | 04.07.2026 10:15 | (leer) | (leer) |
| 4 | A-1044 | abgeschlossen | 05.07.2026 14:20 | 05.07.2026 12:10 | ET-204 |
| 5 | A-1041 | abgeschlossen | 03.07.2026 08:10 | 03.07.2026 15:40 | ET-204 |
| 6 | A-1045 | erledigt | 06.07.2026 11:30 | 06.07.2026 13:05 | ET-091 |
Das Profiling liefert mindestens diese Befunde:
A-1041kommt doppelt vor.- Zeile 2 verletzt die bedingte Vollständigkeitsregel.
- Zeile 4 verletzt die zeitliche Konsistenzregel.
erledigtin Zeile 6 gehört nicht zur vereinbarten Werteliste und ist daher ungültig.- Der leere Ersatzteilcode in Zeile 3 ist ohne fachliche Definition noch kein belegter Fehler. Bei einem Auftrag in Arbeit kann das Ersatzteil noch unbekannt sein.
Damit kennst du die Symptome. Jetzt suchst du ihre Entstehung. Das Duplikat könnte durch einen zweimal gestarteten Export entstanden sein. Das fehlende Datum kann aus einer Oberflächenlogik stammen, die den Status ohne Pflichtprüfung speichert. Ein Abschluss vor der Eröffnung kann auf vertauschte Felder, eine falsche Zeitzone oder eine nachträgliche Fehleingabe hindeuten.
Schnellcheck
Entscheide auf Basis der Regeln
Entscheide dich bei jeder Frage. Du bekommst die Erklärung direkt nach deiner Antwort.
Geschafft
von 4
Situationen richtig eingeordnet.
Kennzahlen brauchen einen klaren Nenner
Eine Qualitätskennzahl macht einen Befund vergleichbar. Sie ist nur brauchbar, wenn Zähler, Nenner, Regelstand und Messzeitpunkt dokumentiert sind.
Für die regelbezogene Erfüllungsquote gilt:
Erfüllungsquote = bestandene Prüfungen / ausgeführte Prüfungen × 100 Prozent
HanseRad prüft zwölf Aufträge mit der Regel “Abgeschlossene Aufträge besitzen ein Abschlussdatum”. Zehn Aufträge sind abgeschlossen. Bei neun davon ist das Datum vorhanden. Der Nenner ist deshalb 10, nicht 12.
9 / 10 × 100 Prozent = 90 Prozent
Eine andere Kennzahl beantwortet eine andere Frage. Wenn neun von zwölf Datensätzen alle verpflichtenden Regeln bestehen, liegt die datensatzbezogene Freigabequote bei 75 Prozent. Ein Datensatz mit drei Fehlern zählt dabei trotzdem nur einmal als nicht freigegeben.
Rechenaufgabe
Berechne die datensatzbezogene Freigabequote
Im Lauf Q-2026-07 bestehen 21 von 28 Datensätzen alle verpflichtenden Regeln. Berechne den Anteil der ohne Klärung freigabefähigen Datensätze in Prozent.
Das Ergebnis liegt im richtigen Bereich.
Das Ergebnis passt noch nicht.
Du rechnest 21 / 28 × 100 = 75 Prozent. Die Kennzahl sagt nicht, welche Regeln verletzt wurden. Dafür brauchst du zusätzlich regelbezogene Befunde.
Bereinige kontrolliert statt still zu überschreiben
Eine nachvollziehbare Bereinigung trennt mindestens drei Ebenen:
- Der Rohstand bleibt unverändert und zugriffsgeschützt erhalten, solange Aufbewahrungszweck und Frist dies tragen.
- Der Arbeitsstand enthält reproduzierbare Transformationen und markierte Klärfälle.
- Der freigegebene Stand hat alle verpflichtenden Prüfungen bestanden und wurde fachlich bestätigt.
Vom Rohstand zur fachlichen Freigabe
Der Ablauf trennt Messung, Ursachenklärung, Bereinigung und Freigabe, damit Änderungen nachvollziehbar bleiben.
Das Diagramm konnte nicht geladen werden. Die Textfassung darunter enthält denselben Ablauf.
Zuerst wird der Rohstand unverändert und mit begrenztem Zugriff gesichert. Danach führen Profiling und Qualitätsregeln zu klassifizierten Auffälligkeiten. Die Verantwortlichen klären deren Ursachen, bevor eine dokumentierte Bereinigung im Arbeitsstand erfolgt. Anschließend laufen dieselben Regeln erneut. Erst ein validierter Stand kann fachlich freigegeben werden.
Für jede Änderung hält das Protokoll mindestens fest:
- Lauf- und Regelversion,
- betroffenen Datensatz und betroffenes Feld,
- alten Wert oder dessen kryptografischen Prüfbezug,
- neuen Wert,
- Art und Begründung der Änderung,
- Quelle des Ersatzwerts,
- Zeitpunkt sowie verantwortliche Person oder automatisierten Prozess,
- Freigabe- oder Klärstatus.
Personenbezogene Daten gehören nicht allein deshalb in ein Qualitätsprotokoll, weil sie im Rohbestand vorkommen. Die Datenschutz-Grundverordnung verlangt unter anderem Datenminimierung und Richtigkeit. Speichere im Protokoll deshalb nur den für Nachweis und Klärung nötigen Bezug. Lege Rollen, Aufbewahrungsfristen und Löschwege fest.
Der Schutz vor Manipulation besteht ebenfalls aus mehreren Teilen. Beschränkte Schreibrechte, versionierte Regeln, ein unveränderter Rohstand, Prüfwerte, Protokollierung und ein Vier-Augen-Prinzip für kritische Massenänderungen erschweren unbemerkte Eingriffe. Keine einzelne Maßnahme beweist allein, dass ein Bestand korrekt ist.
Fehlersuche
Finde die Änderung, die einen Befund nur versteckt
Das folgende Pseudoprogramm soll negative Reparaturkosten als Klärfälle markieren. Wähle die Zeile, die stattdessen Rohwerte unbemerkt in scheinbar gültige Werte verwandelt.
Fehler gefunden.
Diese Stelle ist nicht die Ursache.
Die Betragsfunktion macht aus einem negativen Wert kommentarlos einen positiven. Damit verschwindet der Befund, obwohl Rückerstattung, Vorzeichenfehler und Importproblem unterschiedliche Ursachen wären. Markiere den Fall, kläre die Quelle und ändere ihn erst mit dokumentierter Regel oder fachlicher Entscheidung.
Wähle die Maßnahme passend zum Befund
Nicht jede Verletzung wird auf dieselbe Weise behandelt.
| Befund | Vertretbare Maßnahme | Ungeeignete Abkürzung |
|---|---|---|
| technisch identisches Exportduplikat | nach belegter Ursache im Arbeitsstand deduplizieren | pauschal jede zweite Zeile löschen |
| fehlendes Pflichtdatum | am Quellsystem klären oder als nicht freigabefähig markieren | aktuelles Datum einsetzen |
ungültiger Status erledigt | mit dokumentierter Zuordnung auf abgeschlossen abbilden, wenn die Fachseite die Gleichheit bestätigt | ähnliche Begriffe automatisch gleichsetzen |
| Abschluss vor Eröffnung | Quelle, Zeitzone und Feldzuordnung prüfen | beide Zeitpunkte sortieren |
| unbekannter Ersatzteilcode | gegen freigegebenen Katalog und Werkstattbeleg klären | nächstähnlichen Code einsetzen |
Eine Imputation ersetzt einen fehlenden Wert nach einer festgelegten Methode, zum Beispiel durch einen statistisch abgeleiteten Wert. Das kann für bestimmte Analysen sinnvoll sein, erzeugt aber keinen beobachteten Originalwert. Kennzeichne imputierte Werte und prüfe, ob die Methode die spätere Aussage verzerrt. Für rechtlich oder betrieblich wichtige Einzelfallentscheidungen ist eine statistische Schätzung häufig kein geeigneter Ersatz für die Quelle.
Validiere die Bereinigung und hole fachliche Freigabe ein
Nach der Bereinigung laufen alle Regeln erneut, nicht nur die zuvor verletzten. Eine Änderung kann eine neue Inkonsistenz erzeugen. Zusätzlich vergleichst du vor und nach der Bereinigung mindestens:
- Anzahl der Datensätze,
- Anzahl eindeutiger fachlicher Schlüssel,
- Summen und Verteilungen wichtiger Kennzahlen,
- Anzahl der Änderungen je Regel und Maßnahme,
- offene Quarantäne- und Klärfälle,
- Prüfwerte oder Versionskennungen der beteiligten Bestände.
Die technische Prüfung kann zeigen, dass ein Datensatz jede codierte Regel besteht. Ob die Regeln den Geschäftsprozess richtig abbilden, entscheidet die verantwortliche Fachseite. Für HanseRad bestätigt deshalb die Teamleitung Service unter anderem, welche Statuszuordnung gilt und ob auftrag_id tatsächlich der fachliche Eindeutigkeitsschlüssel ist.
Sortieraufgabe
Bringe den Qualitätslauf in eine nachvollziehbare Reihenfolge
Sortiere die Schritte vom unveränderten Export bis zur freigegebenen Auswertungsbasis.
Ziehe die Einträge an die richtige Position. Geht auch per Tastatur über den Griff.
Die Reihenfolge stimmt.
Die Reihenfolge passt noch nicht.
Der Rohstand schafft den Ausgangsbezug. Erst nach Profiling und Ursachenklärung folgt eine dokumentierte Bereinigung. Die erneute Validierung prüft auch Nebenwirkungen. Die fachliche Freigabe beendet den Lauf, ohne offene Grenzen zu verschweigen.
Transfer: Entwirf einen kleinen Qualitätsvertrag
Transferaufgabe
Plane Regeln und Freigabe für einen Lieferexport
Ein Händler exportiert 500 Lieferungen. Felder sind lieferung_id, bestellt_am, versendet_am, zugestellt_am, status und region_code. Der Bericht soll die Laufzeit abgeschlossener Lieferungen nach Region vergleichen. Entwirf vier Regeln, mindestens eine Kennzahl und den Ablauf für einen Klärfall.
Musterlösung vergleichen
Musterlösung: lieferung_id ist eindeutig. Bei status = zugestellt sind versendet_am und zugestellt_am vollständig. Die Zeitpunkte erfüllen bestellt_am <= versendet_am <= zugestellt_am. region_code kommt in der freigegebenen Regionenliste vor. Zusätzlich darf der Export für den Berichtsmonat nicht vor dem vereinbarten Tagesabschluss erstellt worden sein.
Als Kennzahl eignet sich zum Beispiel die datensatzbezogene Freigabequote: Anzahl der Lieferungen, die alle verpflichtenden Regeln bestehen, geteilt durch alle für den Bericht vorgesehenen Lieferungen. Regelversion, Laufzeitpunkt und ausgeschlossene Klärfälle gehören zur Kennzahl.
Bei einem Abschluss vor dem Versand bleibt der Rohwert erhalten. Der Datensatz geht in Quarantäne. Die Fachseite prüft Versand- und Zustellbeleg, bestätigt einen Ersatzwert oder lässt den Fall ausgeschlossen. Jede Änderung erhält Quelle, Begründung, Zeitpunkt und Freigabe. Danach laufen alle Regeln erneut. Erst dann gibt die fachlich verantwortliche Logistikleitung den Berichtsbestand frei.
Was du aus der Lektion mitnimmst
Du beginnst nicht mit einer Bereinigungsfunktion, sondern mit dem Verwendungszweck. Daraus leitest du messbare Regeln und Kennzahlen ab. Profiling zeigt Verletzungen, die Ursachenklärung erklärt ihre Entstehung. Der unveränderte Rohstand, versionierte Regeln und ein Änderungsprotokoll halten die Bearbeitung nachvollziehbar.
Ein technisch regelkonformer Bestand ist noch nicht automatisch fachlich richtig. Deshalb folgen auf die Bereinigung eine vollständige erneute Validierung und die Freigabe durch die zuständige Fachseite. Datenschutz und Manipulationsschutz gehören dabei in den Prozess, nicht als spätere Ergänzung.
Quellenbasis und Abgrenzung
- Der KMK-Rahmenlehrplan trägt die systemübergreifende Datenbereitstellung in Lernfeld 8 und die kundenspezifische Prozess- und Datenanalyse in Lernfeld 12c.
- Die Fachinformatikerausbildungsverordnung ordnet das Analysieren und Bereitstellen von Daten, das Nutzen von Daten für Prozessverbesserungen sowie Datenschutz den Berufsbildpositionen D2 bis D4 zu. § 30 nennt das Identifizieren und Bereitstellen von Daten, die Prüfung ihrer Qualität sowie Datenschutz und Datensicherheit im Prüfungsbereich “Sicherstellen der Datenqualität”.
- Der Prüfungskatalog und der interne AP2-Lernguide stützen Qualitätsdimensionen, typische Qualitätsprobleme und Bereinigungstechniken als Themenbreite. Sie sind keine Aussage darüber, welche konkrete Aufgabe in einem Prüfungstermin vorkommt.
- Die Datenschutz-Grundverordnung stützt Datenminimierung, Richtigkeit und die Pflicht, die Einhaltung der Grundsätze nachweisen zu können. Die konkrete Aufbewahrung und Rechtsgrundlage eines betrieblichen Bestands braucht eine Prüfung im jeweiligen Kontext.
- Das HanseRad-Szenario, alle Regeln, Zahlen, Tabellen, Interaktionen und Musterlösungen wurden für diese Lektion neu erstellt. Es wurde keine Prüfungsaufgabe übernommen.
Belegmatrix
| Lernziel | Ordnungsmittel | Quellen | Lernaktivität |
|---|---|---|---|
| Erwartungen als Regeln und Kennzahlen formulieren | LF12c, D3, DPA-PB3 | Rahmenlehrplan, FIAusbV § 30, Prüfungskatalog, AP2-Lernguide | Regel DQ-03, Qualitätsdimensionen, Rechenaufgabe |
| Dimensionen unterscheiden | LF8, LF12c, D2, D3 | Rahmenlehrplan, Ausbildungsrahmenplan, AP2-Lernguide | Zuordnung und Quiz mit Zustandsbezug |
| Profiling und Ursachenanalyse trennen | LF12c, D2, D3 | Ausbildungsrahmenplan, Prüfungskatalog | HanseRad-Datensatz und Befundanalyse |
| Bereinigung dokumentieren und erneut validieren | LF12c, D3, DPA-PB3 | FIAusbV § 30, AP2-Lernguide | Ablaufdiagramm, Fehlersuche und Sortieraufgabe |
| Datenschutz, Manipulationsschutz und Freigabe einordnen | LF12c, D4, DPA-PB3 | FIAusbV § 30, DSGVO Artikel 5 | Protokollkonzept und Transferaufgabe |
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