Einen Prozess und seinen Informationsfluss modellieren
Du grenzt einen Ist-Prozess ab, modellierst seinen Ablauf und machst Informationsobjekte sowie Systembrüche sichtbar.
Wenn drei Listen denselben Auftrag beschreiben
Die Morgenrot Veranstaltungstechnik GmbH verleiht Präsentationstechnik an Schulen und Vereine. Eine Anfrage kommt über ein Webformular an. Der Kundenservice prüft die Angaben und überträgt sie in eine Tabellenliste. Danach fragt er das Lager per Chat, ob Beamer und Mikrofone verfügbar sind. Das Lager antwortet ebenfalls im Chat. Eine Mitarbeiterin kopiert das Ergebnis zurück in die Liste und verschickt eine Bestätigung oder Absage per E-Mail.
In einem Gespräch klingen diese Schritte überschaubar. Im Alltag bleiben jedoch Fragen offen:
- Wo beginnt und wo endet der betrachtete Prozess?
- Wer entscheidet, ob eine Anfrage vollständig ist?
- Welcher Eintrag zeigt verbindlich, dass Geräte reserviert sind?
- Was passiert, wenn Angaben fehlen oder das Lager nicht antwortet?
- Welche Information wird an welcher Stelle von Hand übertragen?
Dein Auftrag lautet: Überführe die Beschreibung in ein lesbares Ist-Modell und mache den Informationsfluss sowie die Brüche zwischen Medien und Systemen sichtbar.
Die Grundidee lautet: Ein Prozessmodell zeigt nicht jedes Detail des Betriebs. Es zeigt einen bewusst abgegrenzten Ablauf so genau, dass Beteiligte dieselbe Reihenfolge, dieselben Entscheidungen und dieselben Informationen erkennen.
Du brauchst keine Erfahrung mit Business Process Model and Notation (BPMN). Wir verwenden in dieser Lektion eine kleine, erklärte Auswahl von Elementen. Sie lehnt sich an Aktivitätsmodelle an, bildet aber nicht die vollständige BPMN-Spezifikation ab.
Lege zuerst die Prozessgrenze fest
Ohne Grenze wächst ein Modell schnell in alle Richtungen. Zur Geräteanfrage gehören auch Einkauf, Wartung, Rechnung und Rückgabe. Für die aktuelle Frage reicht aber der Weg von der eingehenden Anfrage bis zur versendeten Zu- oder Absage.
Eine belastbare Abgrenzung nennt vier Punkte:
- Auslöser: Welcher Zustand setzt den Ablauf in Gang?
- Ergebnis: Welcher fachliche Zustand beendet den betrachteten Ablauf?
- Gegenstand: Welcher Vorgang wird betrachtet?
- Außerhalb: Welche angrenzenden Abläufe werden bewusst nicht modelliert?
Für Morgenrot ergibt sich diese Grenze:
| Frage | Festlegung für das Ist-Modell |
|---|---|
| Auslöser | Eine Geräteanfrage ist über das Webformular eingegangen. |
| Ergebnis | Eine Zu- oder Absage wurde an die anfragende Person versendet. |
| Gegenstand | Angaben prüfen, Verfügbarkeit klären und Rückmeldung versenden. |
| Außerhalb | Beschaffung, Ausgabe, Rücknahme, Abrechnung und Wartung. |
Ein Ereignis beschreibt einen eingetretenen fachlichen Zustand. “Anfrage eingegangen” passt deshalb als Startereignis. “Anfrage prüfen” wäre dagegen eine Aktivität, weil dort jemand handelt.
Zuordnungsaufgabe
Ordne die Aussagen ihrer Funktion im Modell zu
Entscheide, ob die Aussage den Prozess auslöst, beendet, als Aktivität verändert oder bewusst außerhalb der Grenze liegt.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
von 4 richtig
Ereignisse beschreiben Zustände, Aktivitäten beschreiben Handlungen. Die Wartung kann betrieblich wichtig sein und trotzdem außerhalb dieser Prozessgrenze liegen.
Trenne Ablauf, Zuständigkeit und Information
Eine gute Prozessaufnahme beantwortet nicht nur “Was passiert?”. Sie trennt drei Perspektiven:
- Der Kontrollfluss zeigt, in welcher Reihenfolge Aktivitäten, Ereignisse und Entscheidungen aufeinanderfolgen.
- Die Rolle zeigt, wer eine Aktivität ausführt oder eine fachliche Verantwortung trägt.
- Der Informationsfluss zeigt, welche Information eine Aktivität liest, erzeugt oder verändert.
Diese Trennung verhindert einen typischen Fehler: Ein Dokument wird nicht selbst tätig. Die Tabellenliste “prüft” keine Anfrage. Der Kundenservice prüft die Anfrage und verwendet dafür die Formulardaten.
Erfasse die Elemente in einer Arbeitsliste
Bevor du Pfeile zeichnest, zerlegst du die Beschreibung. Verben weisen häufig auf Aktivitäten hin. Zustände wie “eingegangen” oder “versendet” eignen sich als Ereignisse. Wörter wie “wenn” oder “falls” markieren oft eine Entscheidung.
| Elementart | Fund im Gespräch | Modellierte Fassung |
|---|---|---|
| Rolle | Kundenservice | Kundenservice |
| Rolle | Lager | Lagerteam |
| Aktivität | Angaben prüfen | Anfrage auf Vollständigkeit prüfen |
| Entscheidung | Angaben fehlen | Anfrage vollständig? |
| Aktivität | in Liste übertragen | Anfrage in Reservierungsliste erfassen |
| Aktivität | im Chat fragen | Verfügbarkeit beim Lager anfragen |
| Entscheidung | Geräte vorhanden | Geräte verfügbar? |
| Informationsobjekt | Webformular | Anfragedaten |
| Informationsobjekt | Tabellenliste | Reservierungsliste |
| Informationsobjekt | Chat-Antwort | Verfügbarkeitsmeldung |
| Ergebnis | E-Mail verschickt | Zu- oder Absage versendet |
Aktivitäten formulierst du am besten mit einem Verb und einem fachlichen Objekt: “Verfügbarkeit prüfen” ist eindeutiger als “Lager” oder “Prüfung”. Entscheidungen formulierst du als Frage, deren ausgehende Wege eindeutige Bedingungen tragen.
Bausteinaufgabe
Baue die Ist-Aufnahme in einer belastbaren Reihenfolge auf
Ordne die Arbeitsschritte so, dass du nicht mit einem zu frühen Diagramm wichtige Informationen verdeckst.
Ziehe die Einträge an die richtige Position. Geht auch per Tastatur über den Griff.
Die Reihenfolge stimmt.
Die Reihenfolge passt noch nicht.
Die Grenze gibt dem Modell seinen Zweck. Erst danach ordnest du die erhobenen Elemente, ergänzt Informationen und zeichnest. Die Validierung gehört dazu, weil ein formal sauberes Modell trotzdem den Alltag falsch wiedergeben kann.
Verwende wenige Elemente mit stabilen Leseregeln
Für das Ist-Modell reichen sechs Regeln:
- Ein abgerundeter Knoten benennt ein Start- oder Endereignis als Zustand.
- Ein rechteckiger Knoten benennt eine Aktivität mit Verb und Objekt.
- Eine Raute stellt eine fachliche Entscheidung dar.
- Ein durchgezogener Pfeil zeigt die Reihenfolge im betrachteten Ablauf.
- Ein gestrichelter Knoten benennt ein gelesenes oder geschriebenes Informationsobjekt.
- Bereiche mit Rollennamen ordnen Aktivitäten den zuständigen Rollen zu.
Das folgende Mermaid-Diagramm ist ein didaktisch vereinfachtes Aktivitätsmodell. Mermaid besitzt keine vollständige BPMN-Semantik. Deshalb solltest du seine Formen nicht als normgerechte BPMN-Symbole ausgeben. Entscheidend sind hier die offengelegten Leseregeln und die konsistente Anwendung.
Ist-Prozess der Geräteanfrage
Lies von links nach rechts. Durchgezogene Pfeile zeigen den Ablauf, gestrichelte Pfeile die verwendeten Informationsobjekte.
Das Diagramm konnte nicht geladen werden. Die Textfassung darunter enthält denselben Ablauf.
Eine Anfrage löst den Prozess aus. Der Kundenservice prüft die Pflichtangaben. Bei fehlenden Angaben sendet er eine Nachfrage; dieser Durchlauf endet vorläufig mit dem Zustand “Klärung offen”. Bei vollständigen Angaben erfasst der Kundenservice die Anfrage in der Reservierungsliste und fragt das Lager nach der Verfügbarkeit. Das Lager prüft den Bestand und meldet das Ergebnis per Chat. Je nach Ergebnis sendet der Kundenservice eine Zu- oder Absage. Beide Wege enden mit dem Zustand “Rückmeldung versendet”. Die Prüfung liest die Anfragedaten, das Erfassen schreibt in die Reservierungsliste und die Verfügbarkeitsentscheidung verwendet die Chatmeldung.
Rollen bleiben trotz kompakter Grafik sichtbar
Für ein größeres Modell würdest du die Aktivitäten in Bereiche für Kundenservice und Lagerteam aufteilen, oft Swimlanes genannt. Im kompakten Diagramm ist die Zuständigkeit im Begleittext festgelegt:
- Der Kundenservice prüft Angaben, pflegt die Liste und versendet Rückmeldungen.
- Das Lagerteam prüft den physischen Bestand.
- Die anfragende Person liefert Daten und erhält die Rückmeldung, führt aber innerhalb der gewählten Grenze keine interne Aktivität aus.
Ein Pfeil zwischen zwei Aktivitäten sagt allein nichts über die Verantwortung. Wenn die Rollen für eine Übergabe wichtig sind, müssen sie im Modell oder in einer gleichwertigen Legende stehen.
Unterscheide Entscheidung und Parallelität
Eine exklusive Entscheidung bedeutet: Genau einer der ausgehenden Wege wird gewählt. Nach “Geräte verfügbar?” folgt entweder die Zusage oder die Absage. Bedingungen wie “ja” und “nein” machen die Auswahl nachvollziehbar.
Eine parallele Verzweigung bedeutet dagegen: Mehrere Wege laufen unabhängig voneinander an und werden später gemeinsam benötigt. Beispiel: Nach einer bestätigten Reservierung könnten Lager und Buchhaltung gleichzeitig einen Abholschein und eine Kautionsrechnung vorbereiten. Dieser Teil liegt außerhalb unseres Ist-Modells, zeigt aber den Unterschied.
Schnellcheck
Triff die passende Modellierungsentscheidung
Entscheide dich bei jeder Frage. Du bekommst die Erklärung direkt nach deiner Antwort.
Geschafft
von 4
Situationen richtig eingeordnet.
Mache Medien-, System- und Übergabebrüche sichtbar
Ein Medienbruch liegt vor, wenn Informationen zwischen unterschiedlichen Darstellungs- oder Übertragungsformen wechseln und nicht durchgängig weiterverarbeitet werden. Das manuelle Übertragen aus einem Webformular in eine Tabellenliste ist ein Beispiel.
Ein Systembruch bezeichnet den Wechsel zwischen Systemen ohne durchgängige technische Übergabe. Webformular, Tabellenliste und Chat sind getrennte Systeme. Ein Medienbruch und ein Systembruch können gemeinsam auftreten, sind aber nicht dasselbe.
Ein Übergabebruch ist breiter. Er entsteht, wenn Verantwortung oder benötigte Information an einer Schnittstelle unklar bleibt. Selbst zwei technisch verbundene Systeme lösen dieses Problem nicht automatisch.
| Stelle im Ist-Prozess | Beobachtung | Im Modell sichtbar durch | Noch offene Frage |
|---|---|---|---|
| Webformular zu Liste | Daten werden manuell kopiert | zwei Informationsobjekte und Aktivität “in Liste erfassen” | Welche Felder werden übernommen? |
| Kundenservice zu Lager | Anfrage erfolgt per Chat | Übergabe zwischen Rollen und Chatmeldung | Wer vertritt das Lager bei Abwesenheit? |
| Chat zu Entscheidung | Ergebnis wird zurückkopiert | Chatmeldung als Eingabe der Entscheidung | Ist die Meldung verbindlich dokumentiert? |
| Nachfrage an Kunde | Prozess wartet auf Angaben | eigenes Ereignis “Klärung offen” | Wann und wodurch startet die Bearbeitung erneut? |
Das Ist-Modell bewertet diese Stellen noch nicht als “schlecht”. Es zeigt sie so, dass eine spätere Analyse Daten erheben kann. Ein manueller Schritt kann beispielsweise bewusst als Kontrolle vorgesehen sein. Erst Beobachtungen zu Fehlern, Aufwand oder Wartezeit tragen eine Bewertung.
Verfolge jedes Informationsobjekt durch den Ablauf
Für jedes wichtige Informationsobjekt beantwortest du vier Fragen:
- Wo entsteht die Information?
- Welche Aktivität liest sie?
- Welche Aktivität verändert oder ergänzt sie?
- Welche Fassung gilt als verbindlich?
Bei Morgenrot entsteht die Anfrage im Webformular. Der Kundenservice liest die Anfragedaten und erzeugt daraus einen Eintrag in der Reservierungsliste. Das Lager erzeugt eine Verfügbarkeitsmeldung im Chat. Der Kundenservice liest diese Meldung und versendet daraus die Rückmeldung.
Dabei fällt auf: Es gibt keine eindeutig benannte, verbindliche Reservierungsbestätigung des Lagers. Die Tabellenliste enthält eine übertragene Aussage, die ursprüngliche Chatmeldung bleibt an anderer Stelle. Genau diese Unklarheit ist ein Ergebnis der Ist-Aufnahme. Du brauchst noch keine technische Lösung, um sie sichtbar zu machen.
Zuordnungsaufgabe
Ordne die Handlung am Informationsobjekt zu
Wähle die Operation, die im beschriebenen Schritt im Vordergrund steht.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
Richtig zugeordnet. Prüfe diese Zuordnung noch einmal.
von 4 richtig
Die Zuordnung beschreibt den Schwerpunkt des Schritts. In einem detaillierteren Datenmodell könntest du zusätzlich Felder, Versionen und Schreibrechte erfassen.
Validiere das Modell mit konkreten Durchläufen
Ein Modell wird nicht dadurch richtig, dass alle Knoten verbunden sind. Prüfe es mit Beteiligten und mindestens drei Fällen:
- Normalfall: vollständige Anfrage und Geräte verfügbar,
- Alternativfall: vollständige Anfrage und Geräte nicht verfügbar,
- Ausnahmefall: Pflichtangaben fehlen oder eine Rückmeldung bleibt aus.
Gehe jeden Fall vom Auslöser bis zum Ergebnis durch. Frage an jeder Aktivität: Wer handelt? Welche Information liegt vor? Welcher Zustand entsteht danach? So findest du fehlende Schleifen, unbeschriftete Entscheidungen und stillschweigende Annahmen.
Transferaufgabe
Modelliere die Annahme einer Reparaturanfrage
Die Velofix Service KG erhält Reparaturanfragen per E-Mail. Der Service prüft, ob Fahrradtyp, Fehlerbeschreibung und Foto vorhanden sind. Fehlt etwas, bittet er per E-Mail um Ergänzung. Sind die Angaben vollständig, legt er ein Ticket an. Die Werkstatt prüft im Ticketsystem, ob ein Termin innerhalb von fünf Werktagen möglich ist. Bei freier Kapazität trägt sie einen Termin ein, sonst markiert sie das Ticket für die Warteliste. Der Service verschickt anschließend eine Terminbestätigung oder einen Wartelistenhinweis. Grenze dein Ist-Modell vom Eingang der Anfrage bis zur versendeten Rückmeldung ab. Beschreibe Rollen, Aktivitäten, Entscheidungen und Informationsobjekte. Markiere außerdem mindestens einen System- oder Übergabebruch.
Musterlösung vergleichen
Musterlösung: Der Prozess startet mit “Reparaturanfrage eingegangen” und endet mit “Terminbestätigung oder Wartelistenhinweis versendet”. Reparatur, Bezahlung und Abholung liegen außerhalb der Grenze. Der Service prüft die E-Mail auf Fahrradtyp, Fehlerbeschreibung und Foto. Die exklusive Entscheidung “Angaben vollständig?” führt bei “nein” zur Bitte um Ergänzung und zum Zwischenzustand “Ergänzung ausstehend”. Bei “ja” legt der Service ein Ticket an. Die Werkstatt liest das Ticket und prüft die Kapazität. Die exklusive Entscheidung “Termin innerhalb von fünf Werktagen möglich?” führt entweder zu “Termin im Ticket eintragen” oder “Wartelistenstatus setzen”. Danach liest der Service den Status und versendet die passende Rückmeldung. Informationsobjekte sind die Anfrage-E-Mail, das Ticket, der Termin- oder Wartelistenstatus und die Rückmeldung. Zwischen E-Mail und Ticketsystem liegt ein manueller Systembruch: Der Service überträgt die Angaben. Offen bleibt, wie eine später ergänzte E-Mail sicher demselben Ticket zugeordnet wird. Ein Diagramm wäre korrekt, wenn es diese Reihenfolge, Rollen und Bedingungen mit vorher erklärten Symbolen konsistent wiedergibt.
Was du jetzt aus dem Ist-Modell ableiten kannst
Du hast den Ablauf so weit strukturiert, dass andere Personen ihn prüfen können. Das Modell zeigt:
- den Auslöser und zwei fachliche Endzustände,
- die Zuständigkeiten von Kundenservice und Lagerteam,
- zwei exklusive Entscheidungen,
- Anfragedaten, Reservierungsliste und Chatmeldung als Informationsobjekte,
- manuelle Übertragungen und eine offene Übergabe als Ansatzpunkte für die Analyse.
Damit ist noch keine Optimierung begründet. Eine spätere Lektion kann Bearbeitungszeiten, Fehler oder Wartephasen mit Kennzahlen untersuchen. Erst danach werden Lösungsvarianten und ein Soll-Prozess entwickelt.
Quellenbasis und Grenzen
Der KMK-Rahmenlehrplan ordnet die Analyse und Gestaltung von Prozessen dem Lernfeld 11c zu. Die Ausbildungsordnung trägt die Analyse von Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie das Analysieren und Bereitstellen von Daten über die Berufsbildpositionen D1 und D2. Der Prüfungskatalog nennt für Prozessmodelle unter anderem Ereignisse, Funktionen oder Aufgaben, Organisationseinheiten, Objekte, Kontroll- und Informationsflüsse sowie Verzweigungen.
Die Lektion verwendet diese Themenbreite, übernimmt aber keine Prüfungsaufgabe. Morgenrot und Velofix, alle Abläufe und alle Daten sind neu erstellt. Das Mermaid-Diagramm ist kein normgerechtes BPMN-Diagramm. Es reduziert die Darstellung auf erklärte Aktivitätselemente. Wer BPMN in einem Projekt verbindlich einsetzt, braucht zusätzlich die vollständigen Regeln der gewählten BPMN-Konformitätsklasse und ein dafür geeignetes Modellierungswerkzeug.
| Lernziel | Ordnungsmittel | Verwendete Quellen | Lernaktivität |
|---|---|---|---|
| Prozessgrenze, Auslöser und Ergebnis festlegen | LF11c, D1 | KMK-Rahmenlehrplan, Ausbildungsordnung | Abgrenzungstabelle und Zuordnungsaufgabe |
| Rollen, Aktivitäten, Entscheidungen, Ereignisse und Informationsobjekte erfassen | LF11c, D1, D2 | Rahmenlehrplan, Ausbildungsordnung, Prüfungskatalog | Arbeitsliste und Bausteinaufgabe |
| Ist-Prozess konsistent modellieren | LF11c, D1, DPA-PB2 | Prüfungskatalog, OMG BPMN 2.0.2 | Mermaid-Modell mit Leseregeln und Textfassung |
| Medien-, System- und Übergabebrüche erkennen | LF11c, D1, D2 | Rahmenlehrplan, Ausbildungsordnung | Bruchtabelle, Quiz und Informationsfluss-Zuordnung |
| Informationsfluss erläutern und Modell validieren | LF11c, D1, D2, DPA-PB2 | alle genannten Quellen | Fallprüfung und Transferaufgabe mit Musterlösung |
Durchgearbeitet?
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