Einen öffentlichen Dienst in einer DMZ absichern

Du leitest notwendige Datenflüsse ab, formulierst ein zustandsbehaftetes Firewall-Regelwerk und prüfst es mit positiven und negativen Testfällen.

40 Min Lesezeit Stand:
Lernfelder: Lernfeld 11b
Berufsbildpositionen: A6C2

Das Kulturforum Nord will sein neues Veranstaltungsportal veröffentlichen. Besucherinnen und Besucher sollen Termine ansehen und Anmeldungen über HTTPS absenden können. Der Webzugang steht deshalb in einer demilitarisierten Zone (DMZ). Die eigentliche Anwendung und die Anmeldedaten bleiben im internen Netz.

Kurz vor der Freigabe liegt nur dieser Wunsch vor: “Der Dienst soll aus dem Internet erreichbar sein.” Für ein Firewall-Regelwerk reicht das nicht. Du musst klären, welches System mit welchem Ziel über welches Protokoll kommunizieren darf. Genauso wichtig ist die Gegenfrage: Welche Verbindung darf gerade nicht entstehen?

Was du für die Aufgabe brauchst

Du solltest IP-Adressen, TCP und typische Dienstports grundsätzlich einordnen können. Du brauchst keine Erfahrung mit einem bestimmten Firewall-Produkt. Die Regeln in dieser Lektion beschreiben eine herstellerunabhängige Sicherheitsabsicht.

Nach der Lektion kannst du:

  • Vertrauensgrenzen einer DMZ erklären,
  • aus einem Dienstablauf minimale Datenflüsse ableiten,
  • zustandsbehaftete Regeln formulieren,
  • Administration und Protokollierung gesondert behandeln,
  • erlaubte und verbotene Verbindungen gezielt testen.

Eine DMZ begrenzt Verbindungen

Eine DMZ ist ein eigener Netzbereich für Systeme, die aus einem weniger vertrauenswürdigen Netz erreichbar sein müssen. In unserem Szenario ist das Internet weniger vertrauenswürdig als die DMZ. Die DMZ ist wiederum weniger vertrauenswürdig als das interne Netz mit Anwendung und Anmeldedaten.

Der Webzugang steht nicht in der DMZ, weil er dadurch automatisch sicher wäre. Er steht dort, damit ein kompromittiertes öffentliches System nicht ohne weitere Kontrolle auf das interne Netz zugreifen kann. Jeder Übergang bildet eine Vertrauensgrenze, an der eine Firewall nur vorher begründete Kommunikation zulässt.

Vier Zonen und ihre erlaubten Übergänge

Das Diagramm zeigt den öffentlichen HTTPS-Zugang, den eng begrenzten Anwendungsaufruf sowie getrennte Wege für Administration und Protokollierung.

Textfassung:

Aus dem Internet ist nur der Webzugang in der DMZ über TCP-Port 443 erreichbar. Der Webzugang darf die interne Anwendung ausschließlich über TCP-Port 8443 ansprechen. Ein Administrationsrechner aus dem Managementnetz erreicht den Webzugang über SSH auf Port 22. Der Webzugang sendet Protokolle verschlüsselt an den internen Logserver auf Port 6514. Direkte Verbindungen aus dem Internet zur Anwendung und sonstige Verbindungen aus der DMZ in das interne Netz bleiben gesperrt.

Erst der Dienstablauf, dann die Regel

Das BSI fordert für Firewalls einen Allowlist-Ansatz: Erlaubte Kommunikationsbeziehungen werden eindeutig festgelegt, alle anderen Verbindungen werden unterbunden. Deshalb beginnt ein gutes Regelwerk nicht mit einer Portliste. Es beginnt mit dem tatsächlichen Ablauf des Dienstes.

Für das Kulturforum gelten diese Systeme:

ZoneSystemAdresseAufgabe
Internetbeliebige BesuchergerätebeliebigPortal aufrufen
DMZWebzugang172.20.10.20TLS-Verbindungen annehmen und Anfragen weiterleiten
internes AnwendungsnetzAnwendung10.40.20.15Anmeldungen verarbeiten
internes BetriebsnetzLogserver10.40.30.50sicherheitsrelevante Ereignisse sammeln
ManagementnetzAdministrationsrechner10.40.99.10Webzugang verwalten

Eine öffentliche virtuelle IP-Adresse wird per Destination Network Address Translation auf 172.20.10.20 übersetzt. Diese Übersetzung ersetzt keine Freigabe. NAT ändert eine Adresse, die Firewall entscheidet über die Verbindung.

Für jede Beziehung stellst du dieselben Fragen:

  1. Wer startet die Verbindung?
  2. Welches einzelne Ziel wird benötigt?
  3. Welches Transportprotokoll und welcher Zielport gehören zum Dienst?
  4. Ist die Verbindung fachlich begründet?
  5. Wie lässt sie sich später prüfen und einem Verantwortlichen zuordnen?

Schnellcheck

Welche Verbindung trägt den Dienst?

Entscheide dich bei jeder Frage. Du bekommst die Erklärung direkt nach deiner Antwort.

Der Webzugang muss eine Anmeldung verarbeiten lassen. Welche Freigabe folgt daraus?

Das passt.

Noch nicht ganz.

Die zweite Beziehung benennt genau den initiierenden Webzugang, die interne Anwendung, TCP und den benötigten Dienstport. Eine zonenweite Freigabe wäre breiter als der fachliche Bedarf.

Die öffentliche Adresse wird per Destination NAT auf den Webzugang übersetzt. Welche Aussage ist richtig?

Das passt.

Noch nicht ganz.

NAT ordnet Adressen zu. Erst die passende Filterregel erlaubt oder verwirft den Datenfluss. Je nach Produkt kann die Regel die Adresse vor oder nach der Übersetzung verwenden; das muss die Betriebsdokumentation eindeutig festhalten.

Geschafft

von 2

Situationen richtig eingeordnet.

Stateful Inspection ordnet Antworten einer Verbindung zu

Eine zustandsbehaftete Firewall merkt sich den Zustand eines erlaubten Datenflusses. Startet ein Besucher eine zulässige HTTPS-Verbindung zum Webzugang, kann die Firewall die zugehörigen Antwortpakete diesem Zustand zuordnen. Für die Rückrichtung brauchst du deshalb nicht einfach eine zweite, dauerhaft offene Regel mit beliebigen Quellports.

RFC 7754 grenzt das von zustandsloser Filterung ab: Ein zustandsloser Filter bewertet Pakete anhand fester Merkmale. Stateful Packet Filtering hält zusätzlich Zustand, um richtungsbezogene Regeln für einen Datenfluss durchzusetzen. Das BSI verlangt im Baustein NET.3.2 grundsätzlich zustandsbehaftete Filterregeln, auch für UDP und ICMP.

Das bedeutet nicht, dass jede Antwort automatisch vertrauenswürdig ist. Sie muss zu einem bekannten Zustand passen. Zeitüberschreitungen, asymmetrische Wege über verschiedene Firewalls oder erschöpfte Zustandstabellen können Verbindungen trotzdem scheitern lassen.

Das Regelwerk formulieren

Die folgende Tabelle beschreibt die Sicherheitsabsicht. Die konkrete Syntax und die Stelle, an der NAT berücksichtigt wird, hängen vom Produkt ab.

Nr.QuelleZielProtokollZielportAktionProtokollierung und Zweck
10InternetWebzugang 172.20.10.20TCP443erlaubenVerbindungsaufbau und Fehler im üblichen Betriebsumfang; öffentlicher Dienst
20Webzugang 172.20.10.20Anwendung 10.40.20.15TCP8443erlaubenVerbindungsfehler; Weitergabe fachlicher Anfragen
30Administrationsrechner 10.40.99.10Webzugang 172.20.10.20TCP22erlaubenerfolgreiche und fehlgeschlagene Anmeldung; Administration
40Webzugang 172.20.10.20Logserver 10.40.30.50TCP6514erlaubenAusfall der Übertragung; verschlüsselte Logübermittlung
90beliebigbeliebigIPbeliebigverwerfenabgewiesene Verbindungen mit Quelle, Ziel, Port und Zeit protokollieren

Die Regeln 10 bis 40 erlauben neue Verbindungen in genau der angegebenen Richtung. Zugehöriger Rückverkehr wird über den Zustand der Verbindung zugelassen. Regel 90 bildet den Abschluss. Bei einer Firewall, die Regeln von oben nach unten prüft und beim ersten Treffer stoppt, gehört die allgemeine Verwerfregel hinter die spezifischen Freigaben.

Die Regelnummern lassen Lücken. So kann der Betrieb später eine begründete Regel zwischen zwei Einträge setzen, ohne alle folgenden Nummern zu ändern. Noch wichtiger als die Nummer ist eine dokumentierte Zuständigkeit: Wer hat die Regel beantragt, wer hat sie freigegeben, wann wurde sie getestet und wann wird sie erneut geprüft?

Mehrfachauswahl

Welche Freigaben sind zu breit?

Wähle alle Regeln aus, die über den beschriebenen Bedarf des Kulturforums hinausgehen.

Wähle alle passenden Antworten

Alle passenden Antworten gefunden.

Die Auswahl ist noch nicht vollständig richtig.

B erlaubt der ganzen DMZ den Zugriff auf das gesamte interne Netz. C beschränkt zwar den Dienst, aber nicht die administrative Quelle. E umgeht den Webzugang und die Vertrauensgrenze. A und D entsprechen den begründeten Datenflüssen.

Administration und Logs sind eigene Datenflüsse

Eine Firewall schützt die DMZ nur so lange, wie auch ihre Verwaltung und das Regelwerk geschützt bleiben. Für den Webzugang kommt die Administration deshalb nicht aus dem Internet und nicht von jedem internen Client. Nur 10.40.99.10 aus dem Managementnetz darf die SSH-Verbindung starten. Sichere Authentisierung, aktuelle Software und begrenzte Konten bleiben zusätzlich nötig.

Das BSI empfiehlt für die Firewall selbst ein getrenntes Managementnetz und fordert, Administrationszugänge auf einzelne Quelladressen oder Adressbereiche einzuschränken. Für unser kleines Übungsszenario bildet die eigene Managementzone dieses Prinzip ab. In einer realen Architektur würdest du außerdem den Verwaltungsweg zur Firewall selbst und einen Notfallzugriff planen.

Protokollierung ist ebenfalls mehr als “Logging einschalten”. Abgewiesene Netzverbindungen sollten mindestens Quelle, Ziel, relevante Ports sowie Datum und Uhrzeit enthalten. Konfigurationsänderungen und fehlgeschlagene administrative Zugriffe gehören ebenfalls in die Auswertung. Die Logübertragung geht an einen getrennten Server, damit ein kompromittierter Webzugang seine Spuren nicht so leicht lokal verändern kann.

Nicht jedes erlaubte Paket muss dauerhaft vollständig protokolliert werden. Zu viele gleichförmige Einträge erschweren die Auswertung und belasten Systeme. Lege deshalb fest, welche Ereignisse du für Betrieb, Fehlersuche und Sicherheit brauchst, wie lange sie aufbewahrt werden und wer sie lesen darf.

Mit positiven und negativen Fällen testen

Ein positiver Test zeigt, dass eine gewünschte Verbindung funktioniert. Er beweist noch nicht, dass unerwünschte Wege gesperrt sind. Dafür brauchst du negative Tests.

TestStartErwartungAussage bei Erfolg
T1 positivexternes Testsystem ruft öffentliche HTTPS-Adresse aufTLS-Verbindung zum Webzugang gelingtRegel 10 und die Adressübersetzung funktionieren
T2 positivWebzugang ruft Anwendung auf Port 8443 aufVerbindung gelingtRegel 20 funktioniert
T3 negativexternes Testsystem ruft Anwendung direkt auf Port 8443 aufVerbindung wird verworfen und protokolliertkein direkter Internetzugriff auf die Anwendung
T4 negativWebzugang versucht eine SSH-Verbindung zur AnwendungVerbindung wird verworfen und protokolliertdie DMZ-Freigabe ist nicht zu breit
T5 negativbeliebiger Büroclient versucht SSH zum WebzugangVerbindung wird verworfen und protokolliertAdministration ist auf die festgelegte Quelle beschränkt
T6 positivAdministrationsrechner verbindet sich per SSH zum WebzugangVerbindung gelingt und Anmeldung erscheint im LogRegel 30 und administrative Protokollierung funktionieren
T7 RückverkehrWebzugang antwortet auf eine von außen aufgebaute HTTPS-Verbindungnur zugehörige Antwortpakete passierenZustandsprüfung arbeitet wie vorgesehen

Führe solche Tests nur in einer freigegebenen Testumgebung oder einem abgestimmten Wartungsfenster durch. Notiere dabei Ausgangssystem, Ziel, Zeitpunkt, verwendetes Werkzeug, Ergebnis und zugehörigen Logeintrag. So wird aus “Port 443 geht” ein nachvollziehbarer Wirksamkeitsnachweis.

Schnellcheck

Welcher Test entdeckt die zu breite Regel?

Entscheide dich bei jeder Frage. Du bekommst die Erklärung direkt nach deiner Antwort.

Der öffentliche HTTPS-Aufruf funktioniert. Welcher zusätzliche Test prüft am direktesten, ob die DMZ unnötig auf interne Dienste zugreifen darf?

Das passt.

Noch nicht ganz.

Der negative Test nutzt dieselbe Vertrauensgrenze, aber einen nicht erlaubten Zielport. Wird er verworfen und passend protokolliert, prüfst du sowohl die Begrenzung als auch den Nachweis.

T5 wird verworfen, aber im zentralen Log erscheint kein Eintrag. Wie ist das Ergebnis einzuordnen?

Das passt.

Noch nicht ganz.

Die Zugriffsbegrenzung funktioniert. Ohne erwarteten Logeintrag fehlt aber ein Teil des Testziels. Prüfe Regelprotokollierung, Transport zum Logserver und dessen Annahme.

Geschafft

von 2

Situationen richtig eingeordnet.

Grenzen des Entwurfs

Die DMZ begrenzt mögliche Verbindungen. Sie beseitigt keine Schwachstelle im Webzugang und garantiert keine absolute Sicherheit. Eine erlaubte HTTPS-Verbindung kann weiterhin schädliche Eingaben transportieren. Deshalb gehören sichere Anwendungskonfiguration, Aktualisierungen, Härtung, Rechtebegrenzung und Überwachung zum Gesamtkonzept.

Auch eine zustandsbehaftete Firewall hat Grenzen. Ein Angriff kann ihre Zustandstabelle oder Rechenleistung auslasten. Verschlüsselter Verkehr ist für einen reinen Paketfilter nur eingeschränkt beurteilbar. Eine einzelne falsch gesetzte, breite Freigabe kann die gewünschte Trennung aufheben. Das BSI grenzt zusätzliche Funktionen wie Anwendungserkennung, Intrusion Detection und Web Application Firewalls deshalb ausdrücklich als eigene Betrachtungen ab.

Der Rahmenlehrplan spricht von einem relativen Sicherheitsniveau. Das passt zu dieser Lektion: Du vergleichst das erreichte Ergebnis mit den Anforderungen und benennst verbleibende Risiken. “Die DMZ ist sicher” wäre zu pauschal. Tragfähig ist: “Die dokumentierten Datenflüsse sind auf die benötigten Systeme und Dienste begrenzt und wurden mit den festgelegten Testfällen geprüft.”

Transfer: Einen Download-Dienst ergänzen

Transferaufgabe

Erweitere die Architektur ohne pauschale Freigabe

Das Kulturforum ergänzt einen Download-Dienst in der DMZ unter 172.20.10.30. Er liefert öffentliche Programmbroschüren über HTTPS aus. Dateien erhält er einmal pro Stunde von 10.40.20.25 über SFTP. Der interne Dateiserver startet die Übertragung. Administration bleibt ausschließlich bei 10.40.99.10. Formuliere die neuen Regeln und mindestens vier Tests. Begründe außerdem, welche bestehende Regel unverändert bleiben kann.

Musterlösung vergleichen

Musterlösung: Ergänze eine Freigabe Internet -> 172.20.10.30, TCP 443 für den öffentlichen Download. Für die Übertragung ergänzt du 10.40.20.25 -> 172.20.10.30, TCP 22, weil der interne Dateiserver die SFTP-Verbindung startet. Für die Administration brauchst du getrennt 10.40.99.10 -> 172.20.10.30, TCP 22. Dass SFTP und SSH denselben Zielport nutzen, macht sie nicht zu derselben fachlichen Beziehung: Quelle und Zweck unterscheiden sich.

Positive Tests rufen die öffentliche HTTPS-Adresse auf und übertragen eine Testdatei vom internen Dateiserver. Negative Tests versuchen SFTP aus dem Internet und SSH von einem beliebigen Büroclient. Zusätzlich kannst du prüfen, ob der Download-Dienst andere interne Ziele erreicht; das muss verworfen und protokolliert werden. Die bestehende Regel für den Webzugang auf 172.20.10.20 bleibt unverändert, weil der neue Dienst eine eigene Adresse und Aufgabe hat. Die allgemeine Verwerfregel bleibt am Ende stehen.

Das steckt auch in meiner Lösung:

Was du mitnehmen kannst

Ein belastbares DMZ-Regelwerk entsteht in fünf Schritten:

  1. Zonen und Vertrauensgrenzen benennen.
  2. Den Dienstablauf als einzelne Kommunikationsbeziehungen beschreiben.
  3. Nur diese Beziehungen mit eindeutiger Richtung erlauben.
  4. Administration, Protokollierung und Zuständigkeiten gesondert dokumentieren.
  5. Gewünschte und unerwünschte Verbindungen testen und die Grenzen des Ergebnisses festhalten.

Damit steht nicht nur eine Portliste. Du hast eine begründete, prüfbare Sicherheitsentscheidung.

Quellenbasis und Abgrenzung

Die Zuordnung zu Lernfeld 11b folgt dem KMK-Rahmenlehrplan: Schutzbedarf ermitteln, Maßnahmen planen und umsetzen, Sicherheit prüfen, dokumentieren und das relative Sicherheitsniveau bewerten. Die Ausbildungsordnung trägt die Verbindung zu IT-Sicherheitsmaßnahmen und zum Installieren und Konfigurieren von Netzwerken. Der FISI-Prüfungskatalog 2026 nennt Firewalls, Sicherheitslösungen, Funktions- und Belastungstests sowie Protokolldateien und Änderungsverfolgung im möglichen Themenumfang.

Ältere Beispielprüfungen wurden ausschließlich daraufhin ausgewertet, welche Aufgabenformen wiederkehren. Dazu gehören die Erklärung von Stateful Packet Inspection und tabellarische Regeln. Szenario, Adressen, Datenflüsse, Fragen und Lösungen dieser Lektion sind neu erstellt.

Die technischen Leitlinien stammen vor allem aus dem BSI-Baustein NET.3.2. RFC 7754 stützt die begriffliche Abgrenzung von zustandsloser und zustandsbehafteter Filterung. Die Lektion behandelt keine produktbezogene Konfiguration, keine vollständige IPv6-Filterstrategie, keine Web Application Firewall und keine allgemeine Netzsegmentierung mit VLANs.

Belegmatrix

LernzielOrdnungsmittelVerwendete QuellenLernaktivität
Zweck und Vertrauensgrenzen begründenLF11b; A6KMK-Rahmenlehrplan; BSI NET.3.2 Einleitung und AbgrenzungVeröffentlichungsszenario, Zonendiagramm und Textfassung
notwendige Kommunikationsbeziehungen ermittelnLF11b; A6; C2FIAusbV § 4; BSI NET.3.2.A2Systemtabelle, Leitfragen und erstes Quiz
zustandsbehaftete Regeln formulierenC2; SI-PB3FISI-Prüfungskatalog 2026; BSI NET.3.2.A2 bis A4; RFC 7754Regeltabelle und Mehrfachauswahl
Administration und Protokollierung absichernLF11b; A6BSI NET.3.2.A6, A9, A14 und A18Management- und Logdatenflüsse, Test T5 und T6
Wirksamkeit prüfen und Grenzen benennenLF11b; A6; SI-PB3KMK-Rahmenlehrplan; FISI-Prüfungskatalog 2026; BSI NET.3.2Testmatrix, Quiz, Grenzeneinordnung und Transferaufgabe

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