Fachinformatiker/in für Systemintegration (FISI).

Du planst, installierst und betreibst IT-Infrastruktur, von Servern über Netzwerke bis zur IT-Sicherheit.

Stand:

3 Jahre

Dauer

ca. 1.050–1.360 € im Monat

Vergütung

IHK

Abschluss

Auf dieser Seite

Als Fachinformatiker für Systemintegration planst, installierst und administrierst du IT-Systeme und Netzwerke. Du konzipierst technische Lösungen für Kunden oder den eigenen Betrieb und setzt sie in der Praxis um: von Arbeitsplatzrechnern über Server bis hin zu komplexeren Netzwerken. Schwerpunkt der Fachrichtung ist die Planung, Installation, Konfiguration und Administration vernetzter Systeme, immer unter Berücksichtigung der Informationssicherheit.

Je nach Betrieb richtest du neue Systeme ein, betreust bestehende Infrastrukturen oder arbeitest an Teilbereichen größerer Umgebungen. Du überwachst Systeme, führst Wartungsarbeiten durch, behebst Störungen und weist Anwender ein. Dabei sind technisches Verständnis, methodisches Arbeiten und Kommunikationsfähigkeit gleichermaßen wichtig.

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Typische Aufgaben und Tätigkeiten

Im Berufsalltag eines Fachinformatikers für Systemintegration stehen verschiedene konkrete Aufgaben im Mittelpunkt. Ein wichtiger Teil deiner Arbeit ist die Konzeption von IT-Infrastrukturen. Du analysierst die Anforderungen der Kunden und entwickelst daraus technische Lösungen. Dabei berücksichtigst du sowohl bestehende Systeme als auch neue Technologien und wählst passende Komponenten aus.

In der Umsetzungsphase installierst und konfigurierst du die IT-Systeme nach den erarbeiteten Konzepten. Du richtest Server und Netzwerkkomponenten ein, stellst Dienste bereit und bindest Clients in das Netzwerk ein. Dabei achtest du besonders auf die Integration in bestehende Infrastrukturen und die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien.

Die Administration und Wartung der IT-Systeme ist eine weitere wichtige Aufgabe. Du überwachst die Systemauslastung, führst Updates durch und optimierst die Performance. Dazu gehören auch die Verwaltung von Benutzerkonten und Zugriffsrechten sowie die Einrichtung und Überwachung von Backup-Systemen.

Ein großer Teil deiner Arbeit besteht aus der Störungsbeseitigung und dem technischen Support. Du analysierst Fehlermeldungen, führst Diagnosen durch und behebst technische Probleme. Dabei dokumentierst du die Störungen und entwickelst präventive Maßnahmen zur Vermeidung ähnlicher Probleme.

Die Beratung und Schulung von Anwendern nimmt ebenfalls einen wichtigen Platz ein. Du erklärst die Nutzung der IT-Systeme, berätst bei technischen Fragen und entwickelst Dokumentationen. Dabei solltest du komplexe technische Sachverhalte verständlich vermitteln können.

IT-Sicherheit spielt in allen Bereichen eine zentrale Rolle. Du berücksichtigst Sicherheitskonzepte, richtest je nach Umgebung Firewalls oder VPN-Verbindungen ein und trägst dazu bei, Datenschutz- und Sicherheitsvorgaben umzusetzen. Regelmäßige Sicherheitsanalysen und die Überwachung von Schutzsystemen können zu deinen Aufgaben gehören.

Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen

Rechtlich ist für die Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen viele Betriebe aber überwiegend Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Abschluss oder (Fach-)Abitur ein. Deine Chancen hängen dabei nicht nur von Noten ab, sondern auch von deinem Interesse an IT und einem überzeugenden Auftritt im Vorstellungsgespräch.

Fachlich helfen dir vor allem technisches Verständnis, Freude an Hardware, Netzwerken und Servern sowie ein strukturiertes Vorgehen bei der Fehlersuche. Du solltest gerne systematisch arbeiten und auch dann geduldig bleiben, wenn eine Störung nicht sofort zu finden ist. Grundkenntnisse in Mathematik erleichtern dir das Verständnis mancher Konzepte, und Englisch begegnet dir laufend in Dokumentationen, Fehlermeldungen und Fachbegriffen.

Genauso wichtig sind überfachliche Fähigkeiten: Du arbeitest im Team, hast mit Anwendern und Kunden zu tun und musst technische Sachverhalte verständlich erklären. Wer zuverlässig arbeitet, neugierig bleibt und bereit ist, kontinuierlich dazuzulernen, ist in diesem Beruf gut aufgehoben.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration dauert in der Regel drei Jahre und läuft dual ab: Du lernst parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb sammelst du praktische Erfahrung an realen Systemen und Projekten, in der Berufsschule bekommst du die theoretischen Grundlagen entlang der Lernfelder.

Die Abschlussprüfung ist in zwei zeitlich getrennte Teile gestreckt. Der erste Teil der Abschlussprüfung (AP1) findet nach etwa 18 Monaten statt und fließt bereits in die Endnote ein. Der zweite Teil (AP2) steht am Ende der Ausbildung und besteht aus mehreren schriftlichen Prüfungsbereichen sowie einer betrieblichen Projektarbeit mit Dokumentation und Fachgespräch.

In der Projektarbeit setzt du eigenständig eine Aufgabe aus deinem Betrieb um und dokumentierst dein Vorgehen. Genau hier zeigt sich, ob du Anforderungen verstehst, technische Entscheidungen begründen und ein System sauber in Betrieb nehmen kannst. Wie du dich gezielt darauf vorbereitest, findest du in der Prüfungsvorbereitung Fachinformatiker.

Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan

Der schulische Teil deiner Ausbildung orientiert sich am Rahmenlehrplan und ist in verschiedene Lernfelder aufgeteilt. Die ersten Lernfelder bilden eine gemeinsame Grundlage für die Fachrichtungen und vermitteln dir wichtige Grundlagen:

LernfeldInhaltDauer (Stunden)
1Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben40
2Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten80
3Clients in Netzwerke einbinden80
4Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen40
5Software zur Verwaltung von Daten anpassen80
6Serviceanfragen bearbeiten40
7Cyber-physische Systeme ergänzen80
8Daten systemübergreifend bereitstellen80
9Netzwerke und Dienste bereitstellen80

Für die Fachrichtung Systemintegration sind zusätzlich drei spezielle Lernfelder vorgesehen:

LernfeldInhaltDauer (Stunden)
10bServerdienste bereitstellen und Administrationsaufgaben automatisieren80
11bBetrieb und Sicherheit vernetzter Systeme gewährleisten80
12bKundenspezifische Systemintegration durchführen120

In diesen fachrichtungsspezifischen Lernfeldern konzentrierst du dich auf die Integration und Administration von IT-Systemen. Du lernst, wie du Serverdienste einrichtest und verwaltest sowie Administrationsaufgaben automatisierst. Betrieb und Sicherheit vernetzter Systeme sind weitere wichtige Themen. Im letzten Lernfeld steht kundenspezifische Systemintegration im Mittelpunkt, oft über projektartige Aufgaben.

Der Unterricht findet in der Berufsschule statt und wird je nach Schule durch praktische Übungen, Laborphasen oder Projektarbeiten ergänzt. Die angegebenen Stunden sind Zeitrichtwerte aus dem Rahmenlehrplan und verteilen sich über die gesamte Ausbildungszeit. Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Anwendung des Gelernten in berufstypischen Szenarien.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Die praktische Ausbildung im Betrieb folgt dem Ausbildungsrahmenplan. Dieser teilt sich in fachrichtungsübergreifende und fachrichtungsspezifische Inhalte auf. Für den Zeitraum der ersten 18 Monate nennt der Ausbildungsrahmenplan vor allem gemeinsame Grundlagen:

Berufsprofilgebende FertigkeitenZeitrahmen (Wochen)
Planen und Durchführen von Arbeitsaufgaben12
Informieren und Beraten von Kunden3
Beurteilen von IT-Systemen10
Entwickeln und Betreuen von IT-Lösungen5
Durchführen von Qualitätssicherung4
Umsetzen von IT-Sicherheit und Datenschutz6
Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss7
Betreiben von IT-Systemen3
Inbetriebnehmen von Speicherlösungen5
Programmieren von Softwarelösungen5

Für die Fachrichtung Systemintegration sind folgende spezifische Inhalte vorgesehen:

Fachrichtungsspezifische FertigkeitenZeitrahmen (Wochen)
Konzipieren und Realisieren von IT-Systemen20
Installieren und Konfigurieren von Netzwerken11
Administrieren von IT-Systemen21

Diese Inhalte vermitteln dir zentrale Kompetenzen für die Systemintegration:

  • Systemlösungen nach Kundenanforderungen konzipieren
  • IT-Systeme auswählen, installieren und konfigurieren
  • Integration externer IT-Ressourcen
  • Kompatibilitätsprobleme lösen
  • Testkonzepte erstellen und durchführen
  • Systemübergabe planen und durchführen
  • Netzwerkprotokolle und -komponenten implementieren
  • IT-Sicherheit in Netzwerken planen und umsetzen
  • Systemaktualisierungen durchführen
  • Konzepte zur Datensicherung erstellen und umsetzen

Integrativ werden während der gesamten Ausbildung auch übergreifende Kompetenzen vermittelt:

  • Berufsbildung und Arbeitsrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien

Die zeitlichen Richtwerte stammen aus dem Ausbildungsrahmenplan. Der Betrieb erstellt daraus einen betrieblichen Ausbildungsplan und kann Reihenfolge und Umsetzung an betriebliche Abläufe anpassen, solange die vorgeschriebenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. In vielen Betrieben lernst du an realen IT-Projekten oder Kundenaufträgen; Umfang und Verantwortung steigen typischerweise mit Ausbildungsstand und betrieblichem Einsatzgebiet.

Gehalt in der Ausbildung

Die Ausbildungsvergütung richtet sich vor allem nach Betrieb, Branche, Tarifbindung und Region. Laut der BIBB-Erhebung der tariflichen Ausbildungsvergütungen lag die durchschnittliche tarifliche Vergütung für Fachinformatiker (alle Fachrichtungen) im Bereich Industrie und Handel zum Stand Oktober 2025 bei:

AusbildungsjahrTarifliche Durchschnittsvergütung
1. Jahrca. 1.211 Euro
2. Jahrca. 1.279 Euro
3. Jahrca. 1.356 Euro

In nicht tarifgebundenen Betrieben kann die tatsächlich gezahlte Vergütung davon abweichen und niedriger liegen, etwa bei kleineren IT-Unternehmen. Sie darf aber die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nicht unterschreiten: Für Ausbildungen mit Beginn 2026 liegt diese bei 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt in der Systemintegration häufig zwischen 2.850 und 3.500 Euro brutto im Monat, je nach Arbeitgeber, Region und Verantwortung. Eine ausführliche Einordnung nach Erfahrung, Arbeitgebertyp und Spezialisierung findest du auf der Detailseite Fachinformatiker Systemintegration Gehalt.

Spezialisierung und Einsatzgebiete

Als Fachinformatiker für Systemintegration werden deine Fertigkeiten in einem Einsatzgebiet vertieft. Die Fachinformatiker-Ausbildungsverordnung nennt fünf Einsatzgebiete; dein Ausbildungsbetrieb legt fest, in welchem Einsatzgebiet die Vermittlung erfolgt. Mit Zustimmung der zuständigen Stelle kann auch ein anderes Einsatzgebiet gewählt werden, wenn dort die gleichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.

Rechenzentren

Du konzentrierst dich auf den Betrieb größerer IT-Infrastrukturen, betreust Server-Systeme, Storage-Lösungen und zentrale Dienste und kannst an Kapazitätsplanung, Virtualisierung und Automatisierung mitarbeiten.

Netzwerke

Du planst und betreust Netzwerkinfrastrukturen, konfigurierst aktive Komponenten wie Switches und Router, setzt VLANs oder Routing-Protokolle ein und arbeitest an Netzwerksicherheit und der Überwachung des Datenverkehrs mit.

Client-Server-Architekturen

Du konzipierst und realisierst verteilte IT-Systeme, richtest zentrale Server-Dienste wie Verzeichnisdienste, E-Mail und Dateiserver ein, bindest Clients an und verwaltest Benutzerrechte.

Festnetze

Du arbeitest an kabelgebundenen Übertragungstechnologien und den zugehörigen Netzwerkinfrastrukturen und richtest deren Komponenten ein.

Funknetze

Du beschäftigst dich mit drahtlosen Übertragungstechnologien, planst und betreust Funknetzinfrastrukturen und sicherst die drahtlose Kommunikation ab.

Unabhängig vom gewählten Einsatzgebiet erlernst du grundlegende Technologien und Methoden der Systemintegration. Das Einsatzgebiet vertieft diese Kompetenzen in einem konkreten betrieblichen Kontext.

Technologien und Werkzeuge

In der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration arbeitest du mit verschiedenen Technologien und Werkzeugen. Die konkrete Auswahl richtet sich nach deinem Ausbildungsbetrieb und dem gewählten Einsatzgebiet. Die folgende Übersicht zeigt typische Vertreter, denen du im Berufsalltag begegnest:

Betriebssysteme & Skripting: Windows ServerLinuxPowerShellBash
Virtualisierung & Container: VMware vSphereMicrosoft Hyper-VKVMDockerKubernetes
Netzwerk: TCP/IPVLANVPNRouterSwitchesWireshark
Monitoring: ZabbixIcingaPrometheusGrafana
IT-Sicherheit & Backup: FirewallsIntrusion DetectionVerschlüsselungBackup-Systeme
Verzeichnisdienste: Active DirectoryOpenLDAPSingle Sign-On

Werkzeuge sind dabei nur ein Teil der Ausbildung. Genauso wichtig ist, dass du Anforderungen verstehst, Systeme sauber dokumentierst, Störungen systematisch eingrenzt und deine technischen Entscheidungen nachvollziehbar begründen kannst.

Karriere und Perspektiven

Deine berufliche Weiterentwicklung kannst du durch verschiedene Fortbildungen gezielt vorantreiben. Seit November 2024 ist das IT-Weiterbildungssystem neu geordnet: eingeführt sind geprüfte Berufsspezialisten, etwa in Systemintegration und Vernetzung oder Informationssicherheit, sowie der Bachelor Professional in IT. Eine konkrete Master-Professional-Stufe im IT-WBS ist derzeit noch nicht als fertiger Abschluss eingeführt. Für deine Planung zählt deshalb, welche Fortbildungsprüfung deine IHK aktuell anbietet und welche Praxis du parallel nachweisen kannst.

Ein Studium ist mit deiner Ausbildung ebenfalls möglich. Ob und in welchem Umfang Hochschulen Vorleistungen anerkennen, hängt von Hochschule, Studiengang und Anerkennungsverfahren ab. Dabei kannst du zwischen verschiedenen Schwerpunkten wie IT-Infrastruktur, Netzwerktechnik oder IT-Sicherheit wählen. Das Studium ergänzt dein praktisches Wissen durch theoretische Grundlagen.

Mit zunehmender Berufserfahrung können sich fachliche Rollen in Administration, Cloud, Virtualisierung, Netzwerkbetrieb oder IT-Sicherheit ergeben. Führungs- oder Projektrollen sind möglich, hängen aber von Praxis, Betrieb und Verantwortung ab. Viele Systemintegratoren spezialisieren sich außerdem auf bestimmte Herstellertechnologien oder erwerben passende Zertifizierungen.

Gehaltsperspektiven unterscheiden sich stark nach Betrieb, Region, Verantwortung und Spezialisierung. Erfahrung, Zertifizierungen und Verantwortung für Cloud, Security oder produktive Infrastruktur können sich auswirken; zugesichert ist das nicht. Alle Zahlen nach Erfahrung, Arbeitgebertyp und Spezialisierung findest du auf der Detailseite Fachinformatiker Systemintegration Gehalt.

Auch als Umschulung möglich

Die Umschulung ist der häufigste Quereinstiegsweg in die Systemintegration. Statt der drei Jahre regulärer Ausbildung erreichst du den Abschluss meist in rund 24 Monaten, die IHK-Abschlussprüfung ist dieselbe wie für Auszubildende. Für viele wird die Umschulung über einen Bildungsgutschein oder einen Reha-Träger gefördert.

Nächster Schritt

Wenn du zwischen Infrastruktur, Entwicklung und Daten schwankst, vergleiche die Profile auf IT-Berufe oder nutze das Berufsquiz. Für die Prüfungsphase sind AP2 Systemintegration, Projektarbeit, Subnetting-Rechner und die Prüfungsvorbereitung Fachinformatiker die passenden nächsten Seiten.

Offizielle Quellen

Häufige Fragen.

Als Fachinformatiker für Systemintegration planst, installierst und administrierst du IT-Systeme und Netzwerke. Du richtest Server und Netzwerkkomponenten ein, stellst Dienste bereit, bindest Clients ein und sorgst für IT-Sicherheit. Dazu kommen Wartung, Störungsbeseitigung und die Beratung der Anwender. Ob du eher an Rechenzentren, Netzwerken oder Client-Server-Umgebungen arbeitest, hängt vom Einsatzgebiet deines Betriebs ab.
In tarifgebundenen Betrieben lag die Ausbildungsvergütung für Fachinformatiker laut BIBB-Tarifstatistik zum Stand Oktober 2025 im Schnitt bei rund 1.210 bis 1.360 Euro brutto im Monat, steigend über die drei Ausbildungsjahre; Angebote nicht tarifgebundener Betriebe können darunter liegen, abhängig von Betrieb, Branche und Region. Nach der Ausbildung bewegt sich das Einstiegsgehalt häufig zwischen 2.850 und 3.500 Euro brutto. Belastbare Zahlen nach Erfahrung, Arbeitgebertyp und Spezialisierung findest du auf der Gehalt-Detailseite.
Die Ausbildung gilt als anspruchsvoll, ist mit Vorbereitung aber gut machbar. Wichtiger als Vorwissen sind technisches Interesse, strukturiertes Vorgehen bei der Fehlersuche und Ausdauer. Wer den Stoff kontinuierlich mitlernt, sich früh an realen Systemen ausprobiert und die Prüfungsteile ernst nimmt, kommt in der Regel gut durch. Grundkenntnisse in Mathematik und Englisch helfen beim Verständnis von Technik und Dokumentation.
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen viele Betriebe überwiegend mit mittlerem Abschluss oder (Fach-)Abitur ein. Entscheidend sind neben den Noten oft dein Interesse an Hardware, Netzwerken und Servern, erste eigene Erfahrungen und ein überzeugendes Vorstellungsgespräch.
Die Systemintegration (FISI) dreht sich um Planung, Aufbau und Betrieb von IT-Systemen und Netzwerken. Die Anwendungsentwicklung (FIAE) kümmert sich um das Konzipieren, Programmieren und Testen von Software. Wenn dich Infrastruktur, Server, Netzwerke und IT-Sicherheit reizen, passt eher FISI; wenn dich Programmieren reizt, eher FIAE.

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