Fachinformatiker/in für Digitale Vernetzung (DV).
Du planst und betreibst vernetzte Systeme, Prozesse und Produkte, von IT-Schnittstellen bis zu cyber-physischen Komponenten.
Stand:
3 Jahre
Dauer
ca. 1.000–1.360 € im Monat
Vergütung
IHK
Abschluss
Auf dieser Seite
- Typische Aufgaben und Tätigkeiten
- Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen
- Wie läuft die Ausbildung ab?
- Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan
- Betriebliche Ausbildungsinhalte
- Gehalt in der Ausbildung
- Spezialisierung und Einsatzgebiete
- Technologien und Werkzeuge
- Karriere und Perspektiven
- Auch als Umschulung möglich
- Nächster Schritt
- Offizielle Quellen
Als Fachinformatiker für Digitale Vernetzung arbeitest du an der Schnittstelle zwischen klassischer IT und vernetzten Systemen. Du analysierst, planst und realisierst die Vernetzung von Prozessen und Produkten und verbindest IT-Systeme mit cyber-physischen Komponenten. Schwerpunkt der Fachrichtung sind die Analyse, Planung, Errichtung, Änderung, Prüfung und der Betrieb vernetzter Systeme, immer unter Berücksichtigung von Informationssicherheit, Datenschutz und Verfügbarkeit.
In deinem Arbeitsalltag analysierst du die Anforderungen an vernetzte Systeme und planst deren Umsetzung. Du kümmerst dich um die Integration von Hardware- und Softwarekomponenten, konfigurierst Schnittstellen und trägst zur Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen bei. Die Überwachung der Systeme und die Behebung von Störungen gehören ebenfalls dazu. Dabei sind IT-Kenntnisse und ein Verständnis für die jeweiligen betrieblichen Prozesse wichtig.
Der Unterschied zur Fachrichtung “Systemintegration”
Typische Aufgaben und Tätigkeiten
Im Berufsalltag eines Fachinformatikers für Digitale Vernetzung stehen die Analyse, Planung und Umsetzung vernetzter Systeme im Mittelpunkt. Ein wichtiger Teil deiner Arbeit ist die Analyse bestehender Systeme und ihrer Vernetzungsmöglichkeiten. Du erfasst und visualisierst das Zusammenwirken der Komponenten cyber-physischer Systeme und analysierst die vorhandene Vernetzung von Software und technischen Schnittstellen.
Bei der Planung neuer Systeme berücksichtigst du früh die IT-Sicherheit und technische Rahmenbedingungen. Du wählst passende Netzwerkkomponenten aus, erstellst technische Dokumentationen und kalkulierst die Kosten. Die Abstimmung der Vernetzungslösung mit den Kunden gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben.
In der Umsetzungsphase installierst und konfigurierst du Systemkomponenten und Netzwerkbetriebssysteme. Du erstellst und passt Programme an, konfigurierst Signal- und Datenübertragungseinrichtungen und richtest Sicherheitssysteme ein. Dabei legst du Zugangsberechtigungen fest und identifizierst mögliche Gefahrenpotenziale.
Der Betrieb und die Wartung der vernetzten Systeme sind weitere wichtige Aufgabenbereiche. Du überwachst die Systemauslastung, dokumentierst den Systemstatus und wertest Systemdaten aus. Bei Störungen analysierst und behebst du diese. Durch die Auswertung von System-, Diagnose- und Prozessdaten optimierst du Wartungsintervalle und Prozessabläufe.
IT-Sicherheit spielt in vernetzten Systemen eine besondere Rolle. Du lernst, Angriffsszenarien in cyber-physischen Systemen zu erkennen und passende Schutzmaßnahmen abzuleiten. Dazu setzt du bereichsspezifische Sicherheitslösungen um und trägst zur Systemverfügbarkeit bei. Regelmäßige Systemaktualisierungen und die Entwicklung von Optimierungsvorschlägen runden dein Aufgabengebiet ab.
Die Dokumentation deiner Arbeit ist dabei sehr wichtig. Du erstellst Inbetriebnahmeprotokolle, dokumentierst Änderungen und Testergebnisse und übergibst die Systeme an die Kunden. Technische Unterlagen und Bedienungsanleitungen müssen verständlich und zielgruppengerecht aufbereitet werden.
Voraussetzungen: Das solltest du mitbringen
Rechtlich ist für die Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen viele Betriebe aber überwiegend Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Abschluss oder (Fach-)Abitur ein. Deine Chancen hängen dabei nicht nur von Noten ab, sondern auch von deinem Interesse an IT und einem überzeugenden Auftritt im Vorstellungsgespräch.
Fachlich helfen dir vor allem technisches Verständnis, Interesse an vernetzten Systemen und an der Verbindung von IT mit Maschinen, Anlagen oder Produkten sowie ein strukturiertes, sorgfältiges Vorgehen. Grundkenntnisse in Mathematik erleichtern dir das Verständnis mancher Konzepte, und Englisch begegnet dir laufend in Protokollen, Dokumentationen und Fachbegriffen. Erste Erfahrung mit Netzwerken, Mikrocontrollern oder Automatisierung ist kein Muss, wird aber gern gesehen.
Genauso wichtig sind überfachliche Fähigkeiten: Du arbeitest im Team, stimmst dich mit Fachbereichen und Kunden ab und musst technische Zusammenhänge verständlich erklären. Wer neugierig bleibt, gerne über IT und Technik hinweg denkt und bereit ist, kontinuierlich dazuzulernen, ist in diesem Beruf gut aufgehoben.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Digitale Vernetzung dauert in der Regel drei Jahre und läuft dual ab: Du lernst parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb sammelst du praktische Erfahrung an realen Vernetzungs- und Integrationsaufgaben, in der Berufsschule bekommst du die theoretischen Grundlagen entlang der Lernfelder.
Die Abschlussprüfung ist in zwei zeitlich getrennte Teile gestreckt. Der erste Teil der Abschlussprüfung (AP1) findet nach etwa 18 Monaten statt und fließt bereits in die Endnote ein. Der zweite Teil (AP2) steht am Ende der Ausbildung und besteht aus mehreren schriftlichen Prüfungsbereichen sowie einer betrieblichen Projektarbeit mit Dokumentation und Fachgespräch.
In der Projektarbeit setzt du eigenständig eine Aufgabe aus deinem Betrieb um und dokumentierst dein Vorgehen. Genau hier zeigt sich, ob du Anforderungen verstehst, technische Entscheidungen begründen und ein vernetztes System sauber in Betrieb nehmen kannst. Wie du dich gezielt darauf vorbereitest, findest du in der Prüfungsvorbereitung Fachinformatiker.
Ausbildungsinhalte: Lernfelder und Rahmenlehrplan
Der schulische Teil deiner Ausbildung orientiert sich am Rahmenlehrplan und ist in verschiedene Lernfelder aufgeteilt. Die ersten Lernfelder bilden eine gemeinsame Grundlage für die Fachrichtungen und vermitteln dir wichtige Grundlagen:
| Lernfeld | Inhalt | Dauer (Stunden) |
|---|---|---|
| 1 | Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben | 40 |
| 2 | Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten | 80 |
| 3 | Clients in Netzwerke einbinden | 80 |
| 4 | Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen | 40 |
| 5 | Software zur Verwaltung von Daten anpassen | 80 |
| 6 | Serviceanfragen bearbeiten | 40 |
| 7 | Cyber-physische Systeme ergänzen | 80 |
| 8 | Daten systemübergreifend bereitstellen | 80 |
| 9 | Netzwerke und Dienste bereitstellen | 80 |
Für die Fachrichtung Digitale Vernetzung sind zusätzlich drei spezielle Lernfelder vorgesehen:
| Lernfeld | Inhalt | Dauer (Stunden) |
|---|---|---|
| 10d | Cyber-physische Systeme entwickeln | 80 |
| 11d | Betrieb und Sicherheit vernetzter Systeme gewährleisten | 80 |
| 12d | Kundenspezifisches cyber-physisches System optimieren | 120 |
In diesen fachrichtungsspezifischen Lernfeldern konzentrierst du dich auf die Entwicklung und den Betrieb vernetzter Systeme. Du lernst, wie du cyber-physische Systeme entwickelst und Sensoren sowie Aktoren integrierst. Software, Schnittstellen und die Interaktion zwischen Menschen, Maschinen und automatisierten Auswertungen können dabei eine Rolle spielen.
Im Lernfeld 11d steht die Sicherheit vernetzter Systeme im Fokus. Du führst Risikoanalysen durch, ermittelst Schutzbedarfe und leitest passende Sicherheitsmaßnahmen ab. Das letzte Lernfeld widmet sich der Optimierung kundenspezifischer cyber-physischer Systeme, oft über projektartige Aufgaben.
Der Unterricht findet in der Berufsschule statt und wird je nach Schule durch praktische Übungen, Laborphasen oder Projektarbeiten ergänzt. Die angegebenen Stunden sind Zeitrichtwerte aus dem Rahmenlehrplan und verteilen sich über die gesamte Ausbildungszeit.
Betriebliche Ausbildungsinhalte
Die praktische Ausbildung im Betrieb folgt dem Ausbildungsrahmenplan. Dieser teilt sich in fachrichtungsübergreifende und fachrichtungsspezifische Inhalte auf. Für den Zeitraum der ersten 18 Monate nennt der Ausbildungsrahmenplan vor allem gemeinsame Grundlagen:
| Berufsprofilgebende Fertigkeiten | Zeitrahmen (Wochen) |
|---|---|
| Planen und Durchführen von Arbeitsaufgaben | 12 |
| Informieren und Beraten von Kunden | 3 |
| Beurteilen von IT-Systemen | 10 |
| Entwickeln und Betreuen von IT-Lösungen | 5 |
| Durchführen von Qualitätssicherung | 4 |
| Umsetzen von IT-Sicherheit und Datenschutz | 6 |
| Programmieren von Softwarelösungen | 5 |
Für die Fachrichtung Digitale Vernetzung sind folgende spezifische Inhalte vorgesehen:
| Fachrichtungsspezifische Fertigkeiten | Zeitrahmen (Wochen) |
|---|---|
| Analysieren und Planen von Systemen zur Vernetzung | 16 |
| Errichten, Ändern und Prüfen von vernetzten Systemen | 17 |
| Betreiben von vernetzten Systemen und Sicherstellen der Verfügbarkeit | 19 |
Diese Inhalte vermitteln dir zentrale Kompetenzen für die digitale Vernetzung:
- Erfassen und Visualisieren des Zusammenwirkens von cyber-physischen Komponenten
- Analyse und Planung von Netzwerkinfrastrukturen und Schnittstellen
- Installation und Konfiguration von Netzwerkkomponenten und Betriebssystemen
- Erstellung und Anpassung von Programmen für vernetzte Systeme
- Konfiguration von Signal- und Datenübertragungseinrichtungen
- Implementierung von Sicherheits- und Datensicherungssystemen
- Überwachung und Optimierung von Systemen und Prozessen
- Fehleranalyse und Störungsbeseitigung in vernetzten Systemen
- Dokumentation und Qualitätssicherung
Integrativ werden während der gesamten Ausbildung auch übergreifende Kompetenzen vermittelt:
- Berufsbildung und Arbeitsrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz
- Umweltschutz
- Vernetztes Zusammenarbeiten mit digitalen Medien
Die zeitlichen Richtwerte stammen aus dem Ausbildungsrahmenplan. Der Betrieb erstellt daraus einen betrieblichen Ausbildungsplan und kann Reihenfolge und Umsetzung an betriebliche Abläufe anpassen, solange die vorgeschriebenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. In vielen Betrieben lernst du an realen Vernetzungs-, Automatisierungs- oder Integrationsaufgaben; konkrete Tiefe und Verantwortung hängen vom Ausbildungsstand und Einsatzgebiet ab.
Gehalt in der Ausbildung
Die Ausbildungsvergütung richtet sich vor allem nach Betrieb, Branche, Tarifbindung und Region; die Fachrichtung ändert daran wenig, weil die Ausbildungsverordnung die Vergütung nicht nach Fachrichtung unterscheidet. Laut der BIBB-Erhebung der tariflichen Ausbildungsvergütungen lag die durchschnittliche tarifliche Vergütung für Fachinformatiker (alle Fachrichtungen) im Bereich Industrie und Handel zum Stand Oktober 2025 bei:
| Ausbildungsjahr | Tarifliche Durchschnittsvergütung |
|---|---|
| 1. Jahr | ca. 1.211 Euro |
| 2. Jahr | ca. 1.279 Euro |
| 3. Jahr | ca. 1.356 Euro |
In nicht tarifgebundenen Betrieben kann die tatsächlich gezahlte Vergütung davon abweichen und niedriger liegen, etwa bei kleineren IT-Unternehmen. Sie darf aber die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nicht unterschreiten: Für Ausbildungen mit Beginn 2026 liegt diese bei 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten und 977 Euro im dritten Ausbildungsjahr.
Für das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung ist die Datenbasis dieser jüngeren Fachrichtung noch weniger belastbar als bei Systemintegration und Anwendungsentwicklung; vergleiche deshalb vor allem konkrete Rollen statt nur den Ausbildungsnamen. Die Einordnung im Vergleich zu den anderen Fachrichtungen findest du auf der Pillar-Seite Fachinformatiker Gehalt.
Spezialisierung und Einsatzgebiete
Als Fachinformatiker für Digitale Vernetzung werden deine Fertigkeiten in einem Einsatzgebiet vertieft. Die Fachinformatiker-Ausbildungsverordnung nennt vier Einsatzgebiete; dein Ausbildungsbetrieb legt fest, in welchem Einsatzgebiet die Vermittlung erfolgt. Mit Zustimmung der zuständigen Stelle kann auch ein anderes Einsatzgebiet gewählt werden, wenn dort die gleichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.
Produktionstechnische Systeme
Du arbeitest an der Vernetzung von Fertigungsanlagen und Produktionsmaschinen, integrierst Sensoren und Aktoren, entwickelst Schnittstellen zur Maschinensteuerung und optimierst Fertigungsprozesse durch digitale Vernetzung.
Prozesstechnische Systeme
Du vernetzt Anlagen zur Stoff- und Energieumwandlung, integrierst Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, setzt Systeme zur Prozessüberwachung um und erfasst und wertest Prozessdaten aus.
Autonome Assistenz- und Transportsysteme
Du arbeitest an der IT-Infrastruktur für selbstständig agierende Systeme wie fahrerlose Transportsysteme oder Roboter-Assistenz, vernetzt sie untereinander und mit ihrer Umgebung und setzt Sicherheitsmechanismen für den automatisierten Betrieb um.
Logistiksysteme
Du vernetzt Warenströme und Lagersysteme digital, setzt Systeme zur automatischen Erfassung und Verfolgung von Waren um, entwickelst Schnittstellen zwischen Logistikkomponenten und optimierst Materialflüsse durch intelligente Vernetzung.
Unabhängig vom gewählten Einsatzgebiet erlernst du grundlegende Techniken der digitalen Vernetzung. Das Einsatzgebiet vertieft diese Kompetenzen in einem konkreten betrieblichen Kontext. In allen Einsatzgebieten spielen IT-Sicherheit, Systemintegration und die Vernetzung von cyber-physischen Komponenten eine wichtige Rolle.
Technologien und Werkzeuge
In der Ausbildung zum Fachinformatiker für Digitale Vernetzung lernst du verschiedene Technologien und Werkzeuge kennen, die für die Vernetzung von Systemen relevant sind. Die konkrete Auswahl richtet sich nach deinem Ausbildungsbetrieb und dem gewählten Einsatzgebiet. Die folgende Übersicht zeigt typische Vertreter, denen du im Berufsalltag begegnest:
Werkzeuge sind dabei nur ein Teil der Ausbildung. Genauso wichtig ist, dass du Anforderungen verstehst, Schnittstellen sauber planst, Systeme testest und deine technischen Entscheidungen nachvollziehbar dokumentierst.
Karriere und Perspektiven
Nach deiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Digitale Vernetzung sind verschiedene Entwicklungswege möglich. Vernetzte Systeme und Prozesse schaffen unterschiedliche Einsatzfelder; konkrete Chancen hängen von Region, Branche, Betrieb, Projekterfahrung und technischer Spezialisierung ab.
Deine berufliche Weiterentwicklung kannst du durch verschiedene Fortbildungen gezielt vorantreiben. Seit November 2024 ist das IT-Weiterbildungssystem neu geordnet: eingeführt sind geprüfte Berufsspezialisten, etwa in Systemintegration und Vernetzung, IT-Beratung oder Informationssicherheit, sowie der Bachelor Professional in IT. Eine konkrete Master-Professional-Stufe im IT-WBS ist derzeit noch nicht als fertiger Abschluss eingeführt. Für deine Planung zählt deshalb, welche Fortbildungsprüfung deine IHK aktuell anbietet und welche Praxis du parallel nachweisen kannst.
Ein Studium ist mit deiner Ausbildung ebenfalls möglich. Ob und in welchem Umfang Hochschulen Vorleistungen anerkennen, hängt von Hochschule, Studiengang und Anerkennungsverfahren ab. Mögliche Fachrichtungen sind Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Automatisierungstechnik; zusätzlich gibt es spezialisierte Studiengänge wie Industrial Internet of Things, Digitale Automation oder Cyber-Physical Systems Engineering.
Mit zunehmender Berufserfahrung können sich fachliche Rollen rund um vernetzte Systeme, Industrial IoT, Edge Computing, Automatisierung oder Systemverfügbarkeit ergeben. Führungs- oder Projektrollen sind möglich, hängen aber von Praxis, Betrieb und Verantwortung ab.
Gehaltsperspektiven hängen stark von Betrieb, Region, Branche und technischer Verantwortung ab. Die Fachrichtung kann besonders dort passen, wo vernetzte Systeme, Sicherheit, Verfügbarkeit oder Automatisierung eine große Rolle spielen. Die Einordnung im Vergleich zu Systemintegration, Anwendungsentwicklung und Daten- und Prozessanalyse findest du auf der Pillar-Seite Fachinformatiker Gehalt.
Auch als Umschulung möglich
Diesen Beruf kannst du auch über eine Umschulung erreichen, meist in rund 24 Monaten statt der regulären drei Jahre. Die IHK-Abschlussprüfung ist identisch mit der der regulären Ausbildung. Je nach Situation ist die Umschulung über einen Bildungsgutschein oder einen Reha-Träger förderbar. Mehr dazu auf der Übersicht IT-Umschulung und der Seite zur Finanzierung.
Nächster Schritt
Wenn du Digitale Vernetzung von Systemintegration, Datenanalyse oder kaufmännischen IT-Berufen abgrenzen willst, starte bei IT-Berufe oder nutze das Berufsquiz. Für die Prüfungsphase sind AP2 Digitale Vernetzung, Projektarbeit und die Prüfungsvorbereitung Fachinformatiker die passenden nächsten Seiten.
Offizielle Quellen
- Ausbildungsverordnung Fachinformatiker/in
- KMK-Rahmenlehrplan Fachinformatiker/in und IT-System-Elektroniker/in
- BIBB: Neuordnung des IT-Weiterbildungssystems
- BERUFENET: Fachinformatiker/in Digitale Vernetzung
- BIBB Berufesuche: Fachinformatiker/in Digitale Vernetzung
- Entgeltatlas: Fachinformatiker/in Digitale Vernetzung
Häufige Fragen.
Passt der Beruf zu dir?
Das Berufsquiz gleicht deine Interessen mit den IT-Ausbildungsberufen ab und schlägt dir passende Richtungen vor.
Verwandte IT-Berufe.
Fachinformatiker/in für Systemintegration · FISI
Du planst, installierst und betreibst IT-Infrastruktur, von Servern über Netzwerke bis zur IT-Sicherheit.
IT-System-Elektroniker/in
Du planst, installierst und wartest IT-Systeme und deren Infrastruktur, mit besonderem Schwerpunkt auf der sicheren Anbindung an die Stromversorgung.